Mitarbeiter*innen A-Z

  • Anwesenheitslisten und Datenschutz

    Nach der derzeit geltenden Verordnung der Landesregierung über die Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist in bestimmten Fällen die Erhebung personenbezogener Daten angeordnet. Dies betrifft insbesondere die Durchführung von Präsenzprüfungen und  Exkursionen, aber auch darüber hinaus weitere bestimmte Präsenzveranstaltungen sowie das Betreten der Räumlichkeiten der Universität durch Fremdpersonen, z.B. Besucher oder Lieferanten. Die Datenerhebung beruht auf Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. c) DSGVO (Erfüllung einer rechtlichen Pflicht) und ist den betroffenen Personen vorher anzukündigen durch ein Hinweisblatt gemäß Art. 13 DSGVO. Ein Muster für solche Informationen findet sich auf der Homepage des Datenschutzbeauftragten (deutsch/englisch)).

    Zweck dieser Anordnung ist, dass die zuständigen Behörden im Falle eines Infektionsgeschehens mögliche Infektionsketten nachverfolgen können. Bitte beachten Sie, dass die Datenerhebung in diesen Fällen ausschließlich diesem Zweck dient und die entsprechende Dokumentation durch die Universität auch nur auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen ist. Die Universität ist insoweit verpflichtet, die Daten geschützt und verschlossen aufzubewahren und spätestens nach Ablauf von einem Monat zu vernichten.

    Zur Erhöhung des Datenschutzes und der Datensicherheit sind die Angaben der Personen auf Einzelzetteln zu erheben, die mit Löschdatum versehen für 4 Wochen aufgehoben werden. Jeder Zettel bzw. bei mehreren Zetteln die Gruppe der Zettel eines Tages sind in einem verschlossenen Umschlag aufzubewahren, da die Daten lediglich dem Gesundheitsamt zustehen. Es ist das entsprechende Löschdatum auf dem Umschlag zu markieren und für den Fall, dass das Gesundheitsamt die Herausgebe der Daten nicht vorher verlangt, die Vernichtung sicher - nach Möglichkeit mit einem Cross-Shredder oder aber durch professionelle Entsorgung (z.B. Fa. REISSWOLF) vorzunehmen.

    #8 12.06.2020

  • Arbeitsschutz
  • Arbeitszeit / Zeiterfassung

    Die neuen Lockerungen der Politik veranlassen nun auch die Universitätsleitung, die Regelungen zum Homeoffice auf eine neue Grundlage zu stellen. Homeoffice ist für die Arbeitsplätze, die von zu Hause überwiegend wahrgenommen werden können, das vorrangige Mittel der Wahl.

    Mitarbeiter*innen, die aufgrund der Gegebenheiten des Heimarbeitsplatzes oder anderer fehlender Voraussetzungen nicht überwiegend im Homeoffice tätig sein können, sind nunmehr wieder vorrangig – unter Beachtung der geltenden Hygieneregelungen – in den Räumlichkeiten der Universität zu beschäftigen.

    In der Folge wird ab Montag, 25. Mai 2020, die Zeiterfassung in der gesamten Universität wiederaufgenommen. Mitarbeiter*innen, die vor Ort tätig sind, benutzen ab diesem Tag wieder die Zeiterfassungsgeräte. Mitarbeiter*innen, die im Homeoffice tätig sind, erfassen ihre tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten möglichst zeitnah selbständig über ESS. Soweit dies aus dem Homeoffice aus technischen Gründen nicht möglich ist, sind die Zeiten zunächst zu notieren und bei der nächsten Anmeldung im System vor Ort nachzuerfassen.

    Die Dienstvereinbarung Arbeitszeit gilt uneingeschränkt. Die Arbeitsleistung ist damit grundsätzlich im Rahmen von 6.00 bis 20.00 Uhr von Montag bis Freitag zu erbringen. Mitarbeiter*innen, die ihre Arbeitsleistung überwiegend im Homeoffice erbringen können und Betreuungspflichten zu übernehmen haben, dürfen diese in Absprache mit der Führungskraft coronabedingt in Abweichung von der Dienstvereinbarung auch außerhalb des Gleitzeitrahmens leisten. Nacht-, Samstags- und Überstundenzuschläge fallen jedoch nicht an. Für die Erfassung ist es erforderlich, dass diese Personen an die Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) durch die Führungskraft gemeldet werden. Dabei sind die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes, insbesondere die einzuhaltenden Ruhezeiten zwingend zu beachten.

    Der Aufbau von Gleitzeitguthaben ist im Homeoffice möglichst zu vermeiden. Sofern ein*e einzelne*r Mitarbeiter*in, eine Gruppe von Mitarbeiter*innen oder eine Einrichtung dienstlich begründete Mehrarbeit leisten soll, so ist von der zuständigen Führungskraft ein Antrag auf Überstunden an die Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu stellen.

    Sofern Sie teilweise vor Ort und teilweise im Homeoffice arbeiten, gelten die Fahrten zwischen Arbeitsplatz und Homeoffice nicht als Arbeitszeit.

    Nochmaliger Hinweis: Soweit eine einrichtungsinterne Regelung ausnahmsweise dazu führt, dass eine auf bestimmte Zeit festgelegte Verschiebung der Funktionszeit (z.B. um eine Art Schichtbetrieb zu gewährleisten) der Zustimmung ­­­des Personalrates bedarf, ist die wie gewohnt durch die Personalabteilung einzuholen.

    Die Universitätsleitung hat gemeinsam mit dem Personalrat beschlossen, die aktuelle Regelung zum Homeoffice bis zum 30.09.2020 aufrechtzuerhalten. Die Festlegung auf dieses Datum soll Einrichtungen und Mitarbeiter*innen Planungssicherheit geben und berücksichtigt zudem, dass derzeit noch nicht klar ist, wie sich nach den Schulferien die Infektionszahlen entwickeln und welche Anforderungen an Kinderbetreuung sich daraus ergeben.

    Tätigkeiten, die von zu Hause nahezu vollständig wahrgenommen werden können, können weiterhin im Homeoffice durchgeführt werden. Selbstverständlich sind hier die urlaubsbedingten Abwesenheiten von Kolleg*innen und die Sicherstellung des Dienstbetriebes zu berücksichtigen

    Da das universitäre Leben nunmehr  nach und nach wieder stärker in Präsenz stattfindet, liegt es in der Verantwortung einer jeder Einrichtung, das richtige Verhältnis von Homeoffice und Anwesenheit vor Ort zu finden.

    Folgende Regelungen gelten in Bezug auf Homeoffice weiter:

    Mitarbeiter*innen, die aufgrund der Gegebenheiten des Heimarbeitsplatzes oder anderer fehlender Voraussetzungen nicht nahezu vollständig im Homeoffice tätig sein können, sind unter Beachtung der geltenden Hygieneregelungen in den Räumlichkeiten der Universität tätig.

    Mitarbeiter*innen, die vor Ort tätig sind, benutzen in gewohnter Weise die Zeiterfassungsgeräte. Mitarbeiter*innen, die im Homeoffice tätig sind, erfassen ihre tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten möglichst zeitnah selbständig über ESS. Soweit dies aus dem Homeoffice aus technischen Gründen nicht möglich ist, sind die Zeiten zunächst zu notieren und bei der nächsten Anmeldung im System vor Ort nachzuerfassen.

    Die Dienstvereinbarung Arbeitszeit gilt uneingeschränkt. Die Arbeitsleistung ist damit grundsätzlich im Rahmen von 6 bis 20 Uhr von Montag bis Freitag zu erbringen. Mitarbeiter*innen, die ihre Arbeitsleistung überwiegend im Homeoffice erbringen können und Betreuungspflichten zu übernehmen haben, dürfen diese in Absprache mit der Führungskraft coronabedingt in Abweichung von der Dienstvereinbarung auch außerhalb des Gleitzeitrahmens leisten. Nacht-, Samstags- und Überstundenzuschlägen fallen jedoch nicht an. Für die Erfassung ist es erforderlich, dass diese Personen an die Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) durch die Führungskraft gemeldet werden. Dabei sind die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes, insbesondere die einzuhaltenden Ruhezeiten zwingend zu beachten.

    Der Aufbau von Gleitzeitguthaben ist im Homeoffice möglichst zu vermeiden. Sofern ein*e einzelne*r Mitarbeiter*in, eine Gruppe von Mitarbeiter*innen oder eine Einrichtung dienstlich begründete Mehrarbeit leisten soll, so ist von der zuständigen Führungskraft ein Antrag auf Überstunden an die Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu stellen.

    Sofern Sie teilweise vor Ort und teilweise im Homeoffice arbeiten, gelten die Fahrten zwischen Arbeitsplatz und Homeoffice nicht als Arbeitszeit.

    Soweit eine einrichtungsinterne Regelung ausnahmsweise dazu führt, dass eine auf bestimmte Zeit festgelegte Verschiebung der Funktionszeit (zum Beispiel um eine Art Schichtbetrieb zu gewährleisten) der Zustimmung des Personalrates bedarf, ist die wie gewohnt durch die Personalabteilung einzuholen.

    Im Laufe des Septembers wird die Universitätsleitung vor dem Hintergrund der Vorgaben des RKI beziehungsweise der Bundes- und Landesregierung über die Regelungen zum Homeoffice nach dem 30.09.2020 entscheiden.

    #5 17.07.2020

  • Ausland - Tätigkeit im Ausland nach privatem Aufenthalt ohne Rückkehrmöglichkeit

    Ich bin Beschäftigte*r der Universität und derzeit aufgrund einer Urlaubsreise/eines privaten Aufenthalts im Ausland. Eine Rückreise ist derzeit nicht möglich. Darf ich dort meine Arbeit im „Homeoffice“ aufnehmen oder muss ich meinen Urlaub verlängern?

    Die Universität freut sich über jedes Engagement Ihrer Beschäftigten, um die Corona-Krise zu bewältigen. Bei der Arbeit im Ausland sprechen allerdings sozialversicherungsrechtliche Aspekte dagegen. Da Sie sich nicht auf einer Dienstreise im Ausland befinden, können Sie die Arbeit nicht ohne Weiteres und unbegrenzt an Ihrem derzeitigen Aufenthaltsort wiederaufnehmen. Neben ggf. fehlender technischen oder sachlichen Voraussetzungen gelten auch in dieser schwierigen Zeit die üblichen sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften. In Absprache mit Ihrer Führungskraft, die die Notwendigkeit und die Möglichkeit Ihres Tätigwerdens schriftlich (per E-Mail an Sie) begründet, könnten Sie maximal 25% Ihrer Arbeitszeit pro Monat im Ausland im Homeoffice tätig sein. Sollten Sie nach diesen Tagen keinen Rückflug nach Deutschland bekommen, beantragen Sie bitte Erholungsurlaub, eine Freistellung ohne Entgelt oder nehmen Sie – falls Sie an der Zeiterfassung teilnehmen – Zeitausgleich.

  • Barrierefreiheit

    Ein barrierefreies Studium hängt nicht zuletzt auch mit barrierefreier Lehre zusammen. Aus diesem Grund wurden von der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Hinweise für Lehrende zusammengestellt, wie diese ihre digitale Lehre zugänglicher für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gestalten können. Das Dokument (pdf) ist für Lehrende unter www.uni-goettingen.de/barrierefrei-studium zu finden.

    Im Rahmen der Teilnahme der Universität Göttingen am Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes hat die Abteilung IT Handreichungen und Checklisten erarbeitet, die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden Hinweise zur barrierefreien Erstellung von Dokumenten, Präsentationen und Webseiten liefern. Diese und weitere Tipps sind abrufbar auf der Webseite der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität unter dem Link Diskriminierungsschutz im digitalen Lehren und Lernen

    #CD 26.05.2020

  • Chancengleichheit
  • Corona – weitere Informationen

    Allgemeine Fragen zum Schutz vor dem Virus und zum Verhalten in Corona-Zeiten finden Sie auf

    Für Stadt und Landkreis Göttingen gibt es ein Infotelefon für allgemeine Informationen und Fragen zum Coronavirus (keine medizinische Beratung). Das Bürgertelefon ist täglich, auch am Wochenende, unter der Telefonnummer +49 551 7075100 von 8.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr erreichbar.

    Bei Fragen zum Umgang mit der Situation an der Universität wenden Sie sich bitte an: cv-info@uni-goettingen.de

    #ÖA 07.07.2020

  • Dienstreisen

    Nach Entscheidung der Krisenstabsleitung sind ab 15. Juni 2020 aufgrund der Lockerungsmaßnahmen der Bundes- und Landesregierungen sowie im Vertrauen auf einen verantwortungsbewussten persönlichen Umgang mit dieser besonderen Situation Dienstreisen innerhalb Deutschlands wieder nach dem regulären Genehmigungsverfahren ohne vorherige Zustimmung durch den Krisenstab möglich. Die Beantragung der Dienstreisen sollte möglichst über den Lucom-Dienstreiseantrag erfolgen.

    Darüber hinaus werden nicht aufschiebbare Dienstreisen, unter anderem aufgrund von Forschungsarbeiten, insbesondere saisonbedingte Feld- und Geländearbeiten (zum Beispiel Messungen, Probeentnahmen, Auf-/Abbau von Forschungsgeräten), in das europäische Ausland, die Schengen-assoziierten Ländern (Island, Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) und in das Vereinigte Königreich nach Einzelfallprüfung und Genehmigungsvorbehalt durch den Krisenstab wieder möglich. Die erforderliche Ausnahmegenehmigung vom Dienstreiseverbot durch den Krisenstab ist frühzeitig, mindestens eine Woche vor Reisebeginn per E-Mail über die Reisekostenstelle (zentrale.reisekostenstelle@zvw.uni-goettingen.de) beim Krisenstab zu beantragen. Entsprechendes gilt für Dienstreisen in den außereuropäischen Raum.

    Da einige Länder Einreisesperren oder Sonderkontrollen für bestimmte Personengruppen oder Flüge aus bestimmten Regionen erlassen haben, müssen sich alle Dienstreisenden vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat ihres Reiselandes in Deutschland (siehe Homepage des Auswärtigen Amtes) informieren. Alle (Ein)Reise- und Sicherheitshinweise sind zu berücksichtigen. Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung, daher obliegt es den Dienstreisenden, die Situation kontinuierlich zu beobachten und sich zu informieren (Land Niedersachsen).

    Wir bitten darum, Dienstreisen auf das notwendig Erforderliche zu begrenzen und soweit möglich weiterhin Online-Varianten (Video-Konferenzen) zu nutzen.

    Wir appellieren an alle Mitarbeiter*innen, die Hygiene- und Abstandsregeln zur Minimierung des Infektionsrisikos und zu ihrem eigenen gesundheitlichen Schutz selbstverständlich auch auf Dienstreisen einzuhalten. Hierzu haben grundsätzlich die An- und Abreise und die Tätigkeiten vor Ort unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen sowie Arbeitsschutzstandards zu erfolgen. Es sind vorrangig der eigene PKW zu nutzen, falls keiner zur Verfügung steht eigene Institutsfahrzeuge oder Mietwagen (in dieser Reihenfolge).

    Die max. Belegung von Fahrzeugen während der Corona-Pandemie beträgt 50% der zulässigen Sitzplätze (bei ungeraden Zahlen Aufrundung auf die nächst höhere Zahl möglich). Kann der Mindestabstand dabei nicht eingehalten werden, ist Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen. Angesichts der Fürsorgepflicht der Universität gilt bei den vom Dienstherr zur Verfügung gestellten Dienstfahrzeugen die Verpflichtung zum Tragen der MNB auch für den*die Fahrer*in.  Weiterhin ist ein Fahrtenbuch zu führen (Identifikation des*r Fahrers*in trotz Teilverhüllung des Gesichtes). Bei längeren Fahrten, auch bei Einhaltung des Mindestabstandes ist nach 60 Minuten eine Pause einzulegen und das Fahrzeug zu lüften. Während der Fahrt sind laute Gespräche oder Singen zu vermeiden (Aerosolbildung). Die Betriebsanweisung zu Dienstfahrzeugen während der Corona-Pandemie der Stabsstelle Sicherheitswesen und Umweltschutz ist zu beachten.

    Die Mitnahme von Studierenden bei Dienstreisen im Rahmen der oben genannten zulässigen Fallkonstellationen ist zulässig, wenn die Abstandsregelungen gewahrt werden können und die Mitnahme zwingend erforderlich ist. Gleiches gilt für die Entsendung von Studierenden gemäß der Reisekosten-Richtlinie für Eingeladene und Entsendete.

    Zudem ist der ÖPNV (einschließlich Bahn) als Beförderungsmittel wieder zulässig unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen. Die Deutsche Bahn reduziert die Ticketpreise für ICE und IC ab 1. Juli um 1,9 Prozent. Grund für die Preissenkung ist die vorübergehende, Corona-bedingte Mehrwertsteuersenkung.

    Sofern aufgrund der Absage einer Dienstreise Kosten anfallen, wird eine Reisekostenvergütung in Höhe der dienstlich veranlassten notwendigen Kosten für die Reisevorbereitung erstattet. Wir weisen allerdings darauf hin, dass unverzüglich alle Möglichkeiten zu ergreifen sind, die Kosten gering zu halten und bereits eingegangene Verpflichtungen soweit wie möglich rückgängig zu machen. Reisen in Risikogebiete und Gebiete mit Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, die als Pauschalreise über einen Reiseveranstalter gebucht wurden, können in der Regel ohne Stornokosten abgesagt werden, wenn die Reise vor Aussprache der Reisewarnung gebucht wurde. Die Abteilung Personaladministration und Personalentwicklung hat ein Merkblatt mit wichtigen Fragen zum Umgang mit Reisen und Reisekostenerstattungen, die im Zusammenhang mit Covid19 stehen, erstellt. Dieses finden Sie im im Mitarbeiter*innen-Portal.

    Aufgrund der Aufhebung der Reisewarnungen ab 15. Juni 2020 für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, für Schengen-assoziierte Staaten und für das Vereinigte Königreich kann es im Einzelfall dazu führen, dass eine vollständige Kostenerstattung bei Absage der Dienstreise einem zu vertretenen Grund (=persönlicher Grund) nach dem Nds. Reisekostenrecht nicht möglich ist. Hinweis auf einen nicht zu vertretenden Grund der Absage einer Dienstreise und damit der Kostenübernahme durch die Universität stellt dabei die Situation dar, dass in einem Land eine Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von mehr als 50 Fällen pro 100 000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen besteht. Diese Zahlen werden u.a. auf den Seiten des RKI, basierend auf Zahlen des European Center for Disease Prevention and Control (ECDC), veröffentlicht.

    Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Sachbearbeiter*innen der zentralen Reisekostenstelle oder an Marc Andre Kunze als Teamleiter.

    Die Krisenstabsleitung wird in naher Zukunft zu erwartende weitere Reiseerleichterungen im Blick behalten und weitere sukzessive Öffnungen des Dienstreiseverkehrs umsetzen. Hierüber erfolgt eine rechtzeitige Information.

    #5 22.07.2020

  • Diskriminierungsschutz

    Unter dem Link „Wegweiser: Umgang mit Diskriminierung an der Universität Göttingen“ erhalten Betroffene, Beobachter*innen, Beratende und andere Interessierte Antworten auf die Fragen:

    • Was ist Diskriminierung und wie erkenne ich sie?
    • Was kann ich tun?

    Studierende, die eine Benachteiligung erlebt oder beobachtet haben, können den Meldebogen Diskriminierung nutzen (bei Bedarf auch anonymisiert) oder sich direkt an die Antidiskriminierungsberatung für Studierende wenden.

    #CD 26.05.2020

  • Exkursionen / Feldübungen

    Exkursionen und Feldübungen auch mit Übernachtung sind zulässig. Allerdings gilt: Die Einhaltung eines Mindestabstands von 2 m ist zu gewährleisten und die allgemeinen Hygienebedingungen (siehe Maßnahmenkatalog) sind einzuhalten; erforderlichenfalls ist zur Sicherstellung dieser Maßnahmen der Teilnehmerkreis zu begrenzen.

    Die Kontaktdaten der Teilnehmer*innen sind nach der Nds. Corona-Verordnung zu erfassen (Name, Vorname, vollständige Anschrift, E-Mail, Telefonnummer).

    Die Dienstreiseregelungen der Universität sind für die Anreise und die Übernachtung zu berücksichtigen. 

    Bei Exkursionen außerhalb Niedersachsens beachten Sie bitte die dort geltenden Landesvorschriften und nehmen Sie gegebenenfalls mit den dortigen Gesundheits- oder Ordnungsämtern Kontakt auf.

    Bitte beachten Sie bei Exkursionen die Informationen zu DIENSTREISEN hier im A-Z-Index.

    #SL 29.05.2020

  • Gäste, Mitarbeiter*innen und Studierende aus dem Ausland (incomings)

    Die Aufnahme von wissenschaftlichen Gästen ist wieder möglich.

    Weitere Informationen finden Sie in den

    Regeln und Verfahrensweisen für die Aufnahme von Personen an der Universität Göttingen 1.0 (PDF, 23. Juli 2020)

    #ÖA 30.07.2020

  • Gremiensitzungen
  • Haftung

    Welche Haftungsaspekte gibt es im Zusammenhang mit der Aufnahme des reduzierten Präsenz-Betriebes der Universität während der Corona-Pandemie zu beachten?

    Unter Beachtung der Vorgaben, die in dem Maßnahmenkatalog „Online- und reduzierter Präsenz-Betrieb der Universität während der Corona-Pandemie: Regelungen und Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen, Stand 08.04.2020“ und seinen möglichen Fortschreibungen enthalten sind, ist gemäß der Mitteilung des Präsidiums vom 08.04.2020 ab dem 20.04.2020 die Wiederaufnahme eines reduzierten Präsenz-Betriebes an der Universität zulässig. Neben allgemeinen Maßnahmen und Verhaltensregeln enthält der Maßnahmenkatalog auch zugeschnittene Vorgaben für die Bereiche „Lehre, Studium und Prüfungen“, „Forschungsbetrieb“ und „(Zentral) Verwaltung und Zentrale Einrichtungen“.

    Für die Haftung der Beschäftigten und der Stiftungsuniversität gelten dabei keine Besonderheiten. Auch im Rahmen der Wiederaufnahme des reduzierten Präsenz-Betriebes gilt der übliche universitäre Haftungsrahmen. Es verbleibt insoweit bei dem Grundsatz, dass Beschäftigte der Universität im Rahmen ihrer Dienstaufgaben nur bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung selbst haften.

    Die in dem Maßnahmenkatalog enthaltenen Vorgaben konkretisieren die Sorgfaltspflichten, die im Rahmen der gegenwärtigen Situation zum Schutz vor einer Corona-Infektion erforderlich sind und von den Beschäftigten erwartet werden. Werden diese beachtet, kann davon ausgegangen werden, dass eine Haftung der Beschäftigten insoweit nicht in Betracht kommt.

  • Hilfskräfte

    Müssen die Hilfskräfte ihre Stunden nacharbeiten, sobald sie wieder arbeiten können?

    Grundsätzlich gilt für beschäftigte Hilfskräfte die gleiche Regelung wie für die Tarifbeschäftigten auch. Das bedeutet, studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte werden ebenfalls bezahlt freigestellt. Sofern eine Arbeit im Homeoffice möglich ist, soll dies bitte mit dem Vorgesetzten festgelegt und die Aufgaben entsprechend zugeteilt werden.

    Fallen Hilfskräfte aufgrund Corona aus, so ist auch hier die Mitteilung über Abwesenheit im Zusammenhang mit dem Corona-Virus erforderlich (siehe Formular Center unter „M“).

    Können wir rückwirkend die Stunden bei den Hilfskräften reduzieren, da sie ihre Arbeitsleistung nicht erbringen konnten? 

    Nein, rückwirkende Vertragsänderungen sind nicht zulässig. Gern können Sie im Einvernehmen mit der Hilfskraft eine Arbeitszeitreduzierung für die Zukunft beantragen.
    Stellen Sie hierfür bitte einen Antrag auf Änderung der Arbeitszeit und senden diesen an den zuständigen Sachbearbeiter in der Personalabteilung. Nicht geleistete Stunden müssen auch nicht nachgeholt werden, da die gleiche Freistellungsregelung wie für Tarifbeschäftigte gilt. Es handelt sich um bezahlte Freistellung.
    Die Arbeit im Home Office wäre eine Lösung, sofern die Tätigkeiten im Home Office erbracht werden können.

  • Homeoffice

    Regelungen zum Präsenzbetrieb und zu Homeoffice einhergehend mit der Ausnahme von den Dienstvereinbarungen Arbeitszeit an der Georg-August-Universität ab 01.10.2020

    Ziel:

    Ziel der zwischen dem Personalrat und der Dienststelle abgeschlossenen Regelungsabrede zur Ausnahme der Dienstvereinbarungen Arbeitszeit ist der schrittweise Übergang des reduzierten Lehr- und Forschungsbetriebs zu einem überwiegenden Präsenzbetrieb unter Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln und durch gezielten Einsatz unterstützender moderner Arbeitsmethoden wie Homeoffice oder Schichtbetrieb bei gemeinschaftlich genutzten Bereichen, um die pandemiebedingten Hygienevorgaben einhalten zu können.

    Die nationale und internationale Lage lässt eine Rückkehr zum universitären Vollbetrieb in Präsenz derzeit noch nicht zu, dennoch besteht zunehmend der Wunsch und das Erfordernis, in den Präsenzbetrieb zurückzukehren. Selbstverständlich spielt die Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften dabei eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit dem Personalrat wurde daher folgende Regelung beschlossen:

    • Nutzung der Einzelbüros in Präsenz grundsätzlich vorrangig gewünscht, es sei denn, dass durch die weiteren räumlichen Gegebenheiten die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden können.
    • Nutzung der Mehrfachbüros ist grundsätzlich möglich, soweit die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Ebenso muss eine ausreichende Lüftung gewährleistet sein.
    • Nutzung von Homeoffice als weitere den Infektionsschutz unterstützende Maßnahme, wenn die im Folgenden genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

    Erläuterungen zur Nutzung von Mehrfachbüros:

    Unter Berücksichtigung der Regelungen und Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen ist auch die Nutzung von Doppel- beziehungsweise Mehrfachbüros mit mehreren Personen möglich. Ob im konkreten Fall einer Mehrfachnutzung eines Büros / mehrerer Büros eines Bereiches aus Infektionsschutzsicht angezeigt ist, wird durch eine diesbezüglich zu erstellende Gefährdungsbeurteilung unter möglicher Unterstützung durch die Stabsstellen Sicherheitswesen/Umweltschutz und/oder Betriebsärztlicher Dienst geklärt. (siehe auch „Gefährdungsbeurteilung Schutz gegen Ausbreitung Coronavirus“ auf der Homepage des Sicherheitswesens, https://www.uni-goettingen.de/de/623905.html). Können die Regelungen und Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen nicht eingehalten werden, ist eine Kohortenbildung mit Homeoffice (wie im Folgenden beschrieben) als unterstützende Maßnahme empfehlenswert. Die konkrete Ausgestaltung obliegt der/den zuständigen Führungskräften, gegebenenfals in Absprache mit den Stabsstellen Sicherheitswesen/Umweltschutz und/oder Betriebsärztlicher Dienst.

    Erläuterungen zur Nutzung von Homeoffice:

    Homeoffice kann weiterhin als unterstützendes Mittel zur Umsetzung der Hygienevorschriften dienen, wenn die Arbeitsleistung von zu Hause aus erbracht werden kann und dienstliche Belange wie etwa der Servicegedanke oder anderes dem nicht entgegenstehen. Das heißt konkret, dass die Organisationseinheiten, die bisher überwiegend oder ausschließlich im Homeoffice tätig waren, in der Form zum Normalbetrieb zurückkehren, dass jederzeit eine mindestens anteilige Besetzung vor Ort gewährleistet ist (soweit dies dem Regelbetrieb vor Corona entspricht). Einrichtungsindividuelle Wechselmodelle in jeglicher Form sind zur Einhaltung der Hygienevorschriften gewollt und sind zum Nachvollziehen möglicher Infektionsketten zu verschriftlichen. Es gilt weiterhin, dass Homeoffice nur dann ermöglicht werden kann, wenn die dienstlichen Arbeitsaufträge von zu Hause wahrgenommen werden können. Das heißt, es muss sowohl der Arbeitsplatz an sich für Homeoffice geeignet sein, als auch alle anderen technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen unter Beachtung der Informationssicherheitsrichtlinie der Universität und der Datenschutzrichtlinie gegeben sein. Hierzu zählt auch das Vorhandensein der dienstlichen Hard- und Software. Ein Anspruch auf Homeoffice besteht nicht. Für die Gewährung von Homeoffice sind selbstverständlich die urlaubsbedingten Abwesenheiten von Kolleg*innen und die Sicherstellung des Dienstbetriebes zu berücksichtigen.

    Für Mitarbeiter*innen, die die Voraussetzungen für Homeoffice erfüllen und aus Hygienegründen nicht vor Ort tätig sein können, gelten darüber hinaus unverändert diese Regelungen:

    • Mitarbeiter*innen, die an der Zeiterfassung teilnehmen, erfassen ihre tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten möglichst zeitnah selbständig über ESS. Soweit dies aus dem Homeoffice aus technischen Gründen nicht möglich ist, sind die Zeiten zunächst zu notieren und bei der nächsten Anmeldung im System vor Ort nachzuerfassen.
    • Mitarbeiter*innen, die Betreuungspflichten zu übernehmen haben, dürfen Ihre Tätigkeiten in Absprache mit der Führungskraft coronabedingt in Abweichung von der Dienstvereinbarung auch außerhalb des Gleitzeitrahmens leisten. Nacht-, Samstags- und Überstundenzuschlägen fallen jedoch nicht an. Für die Erfassung ist es erforderlich, dass diese Personen an die Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) durch die Führungskraft gemeldet werden. Dabei sind die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes, insbesondere die einzuhaltenden Ruhezeiten zwingend zu beachten.
    • Der Aufbau von Gleitzeitguthaben ist im Homeoffice möglichst zu vermeiden. Sofern ein*e einzelne*r Mitarbeiter*in, eine Gruppe von Mitarbeiter*innen oder eine Einrichtung dienstlich begründete Mehrarbeit leisten soll, so ist von der zuständigen Führungskraft ein Antrag auf Überstunden an die Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu stellen.
    • Sofern Sie teilweise vor Ort und teilweise im Homeoffice arbeiten, gelten die Fahrten zwischen Arbeitsplatz und Homeoffice nicht als Arbeitszeit.

    Erläuterungen Risikogruppe:

    Für Personen, die nach RKI als Risikopersonen zählen, gilt unverändert die folgende Regelung:

    • Risikogruppen sollte das Fernbleiben vom Arbeitsplatz ermöglicht werden, wenn dort die empfohlenen Arbeitsschutzmaßnahmen nicht eingehalten werden können. Hier ist besonders die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen oder, wenn dies nicht möglich ist, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aller beteiligten Personen zu berücksichtigen. Büroarbeitsplätze in einem Einzelbüro stellen beispielsweise kein Infektionsrisiko dar.
    • Wenn Führungskräfte ihren Mitarbeiter*innen (auch studentischen Hilfskräften) einen sicheren Arbeitsplatz anbieten können, besteht auch für Risikogruppen keine Notwendigkeit, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Bei Fragen zur Einschätzung der Erkrankung eines*r Beschäftigten und/oder zur Gestaltung eines möglichst sicheren Arbeitsplatzes bietet der Betriebsärztliche Dienst Beratung für Führungskräfte und Beschäftigte an.
    • Eine ärztliche Bescheinigung, dass eine Person zur Risikogruppe gehört, ist für sich nicht ausreichend, um eine Freistellung von der Arbeit zu erhalten. Vielmehr bedarf es einer Stellungnahme des Betriebsärztlichen Dienstes.

    Allgemeine Erläuterungen:

    Soweit eine einrichtungsinterne Regelung ausnahmsweise dazu führt, dass eine auf bestimmte Zeit festgelegte Verschiebung der Funktionszeit (zum Beispiel um eine Art Schichtbetrieb zu gewährleisten) der Zustimmung des Personalrates bedarf, ist die wie gewohnt durch die Personalabteilung einzuholen.

    Die vorstehenden Regelungen werden kurzfristig angepasst, wenn das jeweilige Infektionsgeschehen und die rechtlichen Regelungen dies erforderlich machen.

    Für Fragen zur möglichen Ausgestaltung der Vor-Ort-Arbeitsplätze im Hinblick auf zu beachtende Sicherheitsvorkehrungen stehen Ihnen die Stabsstellen Sicherheitswesen/Umweltschutz und/oder Betriebsärztlicher Dienst zur Verfügung. Arbeitsrechtliche Fragen richten Sie wie immer gern an die Personalabteilung.

    Die bisher gewonnenen positiven Erfahrungen (Homeoffice, Telearbeit, Mobiles Arbeiten) sollten genutzt werden, um für alle Beteiligten Verbesserungen zu erreichen.
    Eine Dienstvereinbarung Telearbeit wird in nächster Zeit abgeschlossen.

    #5 18.09.2020

  • Infektion (Verdacht oder diagnostiziert)

    Was muss ich tun, wenn ich im Zusammenhang mit Corona nicht zur Arbeit kommen kann?

    Es ist zunächst unverzüglich die Führungskraft zu informieren. Zudem ist mit dem Vordruck „Mitteilung über Abwesenheit im Zusammenhang mit Corona“ (Download) auch die Personalabteilung zu informieren.

    Was muss ich tun, wenn bei mir bzw. bei einer*m Mitarbeiter*in eine Corona-Infektion nachgewiesen wird?

    Auch angesichts der aktuellen Corona-Krise entscheiden Sie selbstverständlich weiterhin selbst, was mit Ihren persönlichen Daten geschieht, das gilt vor allem bei den besonders sensiblen Gesundheitsdaten. Dennoch ist die Arbeitgeberin Universität für das Wohl aller Beschäftigten verantwortlich und muss diese vor einer möglichen Infektion schützen. Es ist daher unerlässlich, dass Sie die Information eines positiven Corona-Tests unmittelbar an die Universität übermitteln. Diese Daten werden selbstverständlich nicht schriftlich in den Akten vermerkt, sondern nur für die Ermittlung etwaiger Kontaktpersonen genutzt. Die Datenverarbeitung beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. c), d) und e) sowie Art. 9 Abs. 2 lit. b) und h) DSGVO sowie § 17 Abs. 1 Nr. 2, 3 und 4 NDSG. Wir behandeln die Daten streng vertraulich und löschen sie nach Benachrichtigung der Kontaktpersonen sowie eventueller Auskunft gegenüber dem Gesundheitsamt umgehend, soweit nicht aus arbeits- und sozialrechtlichen Gründen eine weitere Speicherung erforderlich ist.

    Um sowohl den Interessen der betroffenen Menschen als auch der allgemeinen Fürsorgepflicht nachzukommen, ist eine Infektion entweder an die direkte Führungskraft oder an eine darüberstehende Führungskraft der Einrichtung mitzuteilen. Nur diese Ebenen sind innerhalb der Organisationseinheit berechtigt, die Information zu erhalten und untereinander auszutauschen. Um Doppelerhebungen zu vermeiden, ist eine Excel-Tabelle über die Meldungen zu führen, die den bereits genannten Regeln für die Löschung unterliegt. Die infizierte Person ist umgehend nach den Kontakten zu Universitätsangehörigen während der vergangenen zwei Wochen zu befragen. Diese Daten sind auch für mögliche Anfragen des Gesundheitsamtes zu erheben und auf deren Anforderung weiterzugeben. In der Informationskette sind in der Folge dann die benannten oder aus Sicht der Führungskräfte bekannten Kontaktpersonen zu informieren (Art. 14 DSGVO). Eine allgemeine Information der gesamten Einrichtung hat nicht zu erfolgen. Die Führungskraft hat direkt die Leitung des Krisenstabs (Dr. Valérie Schüller/Prof. Dr. Norbert Lossau) und die Leitung der Personalabteilung per E-Mail oder telefonisch zu informieren.

  • Infektionsschutz

    Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

    Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen richtiges Husten und Niesen, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (wenigstens 1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden.

    Bitte beachten Sie auch diesen Hinweis unseres Betriebsärztlichen Dienstes: Wenn Sie sich vor einer Infektion mit Coronaviren schützen wollen, reicht gründliches Händewaschen vollkommen aus. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist nicht erforderlich. Da Desinfektionsmittel und persönliche Schutzausrüstung – die in der Versorgung von Kranken dringend gebraucht werden – inzwischen weltweit knapp werden, bitten wir nachdrücklich darum, diese nicht unsachgemäß und unnötig einzusetzen. Die Krankenhäuser und medizinischen Dienste benötigen diese raren Mittel dringend zum Schutz der Personen, die Patienten mit Infektionen pflegen und versorgen müssen.

    Derzeit finden sich in den Medien und im Internet zahlreiche Tipps und Hinweise. Wie kann man da durchblicken? Unser Betriebsärztlicher Dienst empfiehlt die Internet-Seiten des Robert-Koch-Insituts und infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die viele Hinweise enthalten, u.a. zu:

    Zusätzlich bietet infektionsschutz.de eine Seite mit nützlichen Infografiken zum Ausdrucken und für Aushänge.

    Da diese Seite in den letzten Tagen immer wieder überlaufen war, stellen wir Ihnen hier die drei wichtigsten Grafiken lokal zum Download zur Verfügung:

  • Jahresgespräche

    In Abstimmung mit dem Personalrat können die Jahresgespräche im Jahr 2020 bis zum 31.12.2020 durchgeführt werden.

  • Kinderbetreuung

    Flexible Notfallbetreuung des FamilienService der Universität

    • Im Sommersemester 2020 erfolgte Corona-bedingt eine Anpassung der universitären Kinder-Notfallbetreuung, die vorerst wieder aufgehoben wird. Ab sofort steht wieder das ursprüngliche Angebot „Kinderbetreuung in Notfällen und Randzeiten“ zur Verfügung d.h. es gibt keine Corona-bedingten Beschränkungen mehr bei den Anspruchsberechtigten. Weitere Informationen unter: www.uni-goettingen.de/de/205540.html

    Weitere Möglichkeiten, wenn die Betreuung aufgrund der Corona-Pandemie nicht sichergestellt ist

    • Freistellung unter Entgeltfortzahlung: Die Universität hat die Möglichkeit geschaffen, dass Sie weitreichender als im Tarifvertrag angegeben mit Entgelt freigestellt werden können. Eine Freistellung von max. 10 Arbeitstagen (bezogen auf eine 5-Tage-Woche) kann, wenn Sie Ihre Arbeitsleistung nicht zur Verfügung stellen können, unter folgenden Voraussetzungen gewährt werden:
    • Ihr Kind hat das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet oder Ihr Kind ist pflegebedürftig und
    • Sie können die erforderliche Betreuung nicht anderweitig sicherstellen.

    Sofern die wöchentliche Arbeitszeit anders als auf fünf Arbeitstage verteilt ist, erhöht oder vermindert sich der Anteil entsprechend. Die Tage müssen nicht zwingend am Stück genommen werden, es ist auch eine tageweise Gewährung möglich und sinnvoll. Die Weitergewährung ohne Arbeitsleistung soll eine Ausnahme für Beschäftigte darstellen, die die Kinderbetreuung nicht auf anderem Wege sicherstellen und zeitgleich nicht im Homeoffice tätig sein und ihre Arbeitsleistung nicht anderweitig zur Verfügung stellen können. Um eine Freistellung zur Betreuung Ihres Kindes zu erhalten, füllen Sie bitte den Vordruck über die Abwesenheit im Zusammenhang mit Corona aus (https://intern.uni-goettingen.de/services/Seiten/default.aspx#M). Für Beamt*innen ergibt sich der Freistellungsanspruch aus der Nds. Sonderurlaubsverordnung.

    • Sofern diese Tage ausgeschöpft sind, sollte vorrangig wiederrum Gleitzeitausgleich oder Erholungsurlaub in Anspruch genommen bzw. ggf. Teilzeit beantragt werden.
    • Freistellung und Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz (IFSG): Letztlich besteht noch die Möglichkeit der Arbeitsbefreiung ohne Entgelt nach Infektionsschutzgesetz. Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch ist, dass Sie einen Verdienstausfall erleiden, der darauf beruht, dass infolge der Corona-bedingten Schließung einer Kita, einer Schule oder einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen ihr(e)betreuungs-, beaufsichtigungs- oder pflegebedürftiges Kind(er) selbst betreuen, beaufsichtigen oder pflegen müssen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen und ihre Erwerbstätigkeit deswegen nicht nachgehen können. In diesem Fall erhalten Sie eine Entschädigung durch den Staat für die Betreuung von Kindern außerhalb der Schulferien bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres (Ausnahmen gelten für hilfsbedürftige Kinder mit einer Behinderung) und für maximal 10 Wochen pro Anspruchsberechtigte*r bzw. 20 Wochen für Alleinerziehende i.H.v. 67% des Verdienstausfalls, max. 2016 € pro Monat (§ 56 IFSG). Diese Entschädigung wird durch die Arbeitgeberin Universität ausgezahlt und sie bleiben sozialversicherungspflichtig.

    #CD #5 18.09.2020

  • Krisenstab

    Der Krisenstab der Universität Göttingen arbeitet in enger Abstimmung mit der Universitätsmedizin Göttingen, der Stadt und dem Gesundheitsamt Göttingen sowie dem Studentenwerk. Er wird geleitet von den beiden hauptberuflichen Vizepräsident*innen Prof. Dr. Norbert Lossau und Dr. Valérie Schüller. Im Krisenstab vertreten sind unter anderem die Personalabteilung, Studium und Lehre, Göttingen International, das Gebäudemanagement, der CIO IT, der Datenschutzbeauftragte, Sicherheitswesen und Umweltschutz, der Betriebsärztliche Dienst und die Tierschutzbeauftragte. Hinzu kommen Vertreter*innen von Senat und PErsonalrat sowie Gäste aus der UMG, der Stadt und des Gesundheitsamts sowie des Studentenwerks. (Organigramm des Krisenstabs

    Der Krisenstab stimmt sich zu allen relevanten Themen ab und tagte bis Juni einmal pro Woche, aktuell alle zwei Wochen.

    Für die tägliche Arbeit berät sich die Leitung des Krisenstabs zweimal wöchentlich mit Universitätspräsident Prof. Dr. Reinhard Jahn, wobei bei Bedarf weitere Mitglieder des Präsidiums hinzugezogen werden.

    #ÖA 27.05.2020

  • Masken
  • Maßnahmenkatalog

    Ende Juli 2020 wurde der „Maßnahmenkatalog“ neu aufgelegt und enthält als Änderung insbesondere neue Regeln (Lockerungen) für den Empfang von Gästen. Hier wurden Verfahren zur Aufnahme für die verschiedenen Personengruppen aus dem Ausland erarbeitet..

    Regelungen und Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen 2.2 (PDF, 29. Juli 2020)

    Hinweise sind wieder sehr willkommen – melden Sie sich, wenn etwas unklar ist bzw. verbessert oder korrigiert werden sollte, per E-Mail beim Informationspostfach Coronavirus (cv-info@uni-goettingen.de)

    Die Universitätsleitung prüft in regelmäßigen Abständen den Aktualisierungsbedarf des Maßnahmenkataloges, ausgehend von den Vorgaben der niedersächsischen Landesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

    siehe auch VERORDNUNGEN und ERLASSE

  • Mensen

    Sind die Mensen geöffnet?

    Einige Mensen und Caféterien haben wieder geöffnet.

    direkt zu Informationen des Studentenwerks

  • Mobiles Arbeiten

    Welche Hilfen bekomme ich beim mobilen Arbeiten?

    Informationen für ein mobiles Arbeiten

  • Notfallplan

    Was ist ein Notfallplan und was sollte er enthalten?

    Um auf mögliche Szenarien vorbereitet zu sein, sind die Einrichtungen der Universität gebeten worden, Notfallpläne für den Fall, dass im Umfeld eine infizierte Person festgestellt wird und/oder der Bereich oder das Gebäude geschlossen werden muss, anzufertigen. Der Notfallplan sollte folgende Fragen aufgreifen:

    1. Welche präventiven Maßnahmen kann ich innerhalb der Abteilung/Einrichtung ergreifen, um das Risiko eines gleichzeitigen Ausfalls aller Mitarbeiter zu minimieren?
    2. Welche Aufgaben müssen zwingend erledigt werden, auch wenn nur noch wenige Mitarbeiter*innen zur Verfügung stehen?
    3. Welche Aufgaben können nicht mehr erfolgen, wenn keine oder nur sehr wenige Mitarbeiter*innen zur Verfügung stehen?
    4. Sind Fristen einzuhalten und müssen Dritte informiert werden, dass gewisse Aufgaben derzeit nicht erledigt werden können?

  • Pflege

    Informationen und Tipps für pflegende Angehörige sind abrufbar unter: https://www.uni-goettingen.de/de/623948.html

  • Quarantäne

    Kann ich zu Hause bleiben, wenn ich in meinem direkten Umfeld ein Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht?

    Bei einem Verdachtsfall fragen Sie bitte entweder beim Gesundheitsamt oder beim Betriebsärztlichen Dienst nach, ob für Sie persönlich die Gefahr einer Infektion besteht und wie Sie sich verhalten sollen. Danach informieren Sie Ihre Führungskraft. Diese entscheidet, ob Sie freigestellt werden und ob ggf. mobiles Arbeiten möglich ist. In jedem Fall erhalten Sie Ihr Gehalt unverändert weiter.

    Kann oder muss ich zu Hause bleiben, wenn eine Person in meinem Haushalt in vorsorglicher Quarantäne ist? Bekomme ich mein Gehalt weiter? Bekomme ich Gehalt, wenn ich selbst in Quarantäne bin?

    Bitte informieren Sie sich entweder beim Gesundheitsamt oder beim Betriebsärztlichen Dienst, ob Sie sich in Quarantäne begeben müssen. Informieren Sie sich bitte auch über die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts bzgl. des Kontaktpersonenmanagement. Danach informieren Sie Ihre Führungskraft. Sollte eine Quarantäne notwendig sein bzw. aufgrund des Betreuungsverhältnisses nicht anders möglich sein, werden Sie von der Arbeit mit Gehalt freigestellt . Mobiles Arbeiten ist ggf. möglich nach Absprache mit der Führungskraft. Informieren Sie bitte auch die Personalabteilung.

  • Risikogruppen

    Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

    Risikogruppen sollte das Fernbleiben vom Arbeitsplatz angeboten werden, wenn dort die empfohlenen Arbeitsschutzmaßnahmen nicht eingehalten werden können. Hier sind besonders zu berücksichtigen die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen oder, wenn dies nicht möglich ist, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aller beteiligten Personen. Büroarbeitsplätze in einem Einzelbüro stellen beispielsweise kein Infektionsrisiko dar, die Betreuung von Kleinkindern in einer Kita wäre für Risikopersonen nicht zu empfehlen.

    Wenn Führungskräfte ihren Mitarbeiter*innen (auch studentischen Hilfskräften) einen sicheren Arbeitsplatz anbieten können, besteht auch für Risikogruppen keine Notwendigkeit, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Bei Fragen zur Einschätzung der Erkrankung eines/r Beschäftigten und/oder zur Gestaltung eines möglichst sicheren Arbeitsplatzes bietet der Betriebsärztliche Dienst Beratung für Führungskräfte und Beschäftigte an.

    Die nach der bisherigen Regelung geforderte ärztliche Bescheinigung ist nunmehr nicht mehr für sich ausreichend, um eine Freistellung von der Arbeit zu erhalten. Vielmehr sollte eine Stellungnahme des Betriebsärztlichen Dienstes eingeholt werden.

    #5 05.05.2020

  • Rückkehr aus dem Ausland und Quarantäne – arbeitsrechtliche Aspekte

    Die Bundesregierung hat für die Mehrzahl der europäischen Länder zum 15. Juni 2020 ihre Reisewarnung in Reisehinweise abgestuft. Zudem öffnen viele Urlaubsländer ihre Grenzen insbesondere für deutsche Urlauber. Dennoch kann es auch zukünftig sein, dass steigende Infektionszahlen zu Reisewarnungen, Quarantäneregelungen bei Einreisen aus dem Ausland und/oder individuellen Reiseplanänderungen führen.

    Für die Aufnahme und Wiederaufnahme der Arbeit an der Universität Göttingen finden die Einreisebestimmungen für das Land Niedersachsen Anwendung. § 27 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus legt die Handlungen für Ein- und Rückreisende detailliert fest und ist zwingend zu beachten.

    Als Arbeitgeberin möchten wir Sie daher bereits im Vorfeld auf mögliche arbeitsrechtliche Folgen hinweisen. Hierfür sind diverse Fallkonstellationen zu unterscheiden:

    Bestehende Reisewarnung oder Einreisequarantäne vor dem Abflug oder Abreise in das Ausland:

    Im Rahmen Ihrer arbeitsvertraglichen/dienstlichen Sorgfaltspflicht ist es notwendig, dass Ihre Arbeitsfähigkeit bestmöglich gewährleistet wird. Hierzu zählt auch, dass Sie sich informieren und die Regularien kennen, die die Wiederaufnahme der Arbeit nach Ablauf des Erholungsurlaubs verhindern könnten. Wir bitten Sie daher, unmittelbar vor Ihrer Reise das aktuelle Geschehen in Ihrem Urlaubsland, die vorliegenden Reisehinweise oder -warnungen des Auswärtigen Amtes sowie die Aussagen des Robert-Koch-Instituts zu beachten, insbesondere zu den Zahlen der Neuinfektionen in Ihrem Urlaubsland sowie zur Ansteckungsgefahr im Urlaubsland.

    Liegt zum Zeitpunkt Ihrer Einreise in das Urlaubsland eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vor und müssen Sie aufgrund dieser nach Ihrer Rückkehr in Selbstisolation oder Quarantäne und können aus diesem Grund die Arbeit nicht wie vorgesehen vor Ort aufnehmen, kann eine Entgeltzahlung nur für den zeitlichen Anteil Ihrer Arbeit erfolgen, den Sie im Homeoffice erledigen können. Können Sie Ihren Arbeitsplatz nicht im Homeoffice wahrnehmen, entfällt der Anspruch auf Lohnfortzahlung für die Zeit der behördlich festgelegten Quarantäne. Eine Entschädigungsleistung nach dem Infektionsschutzgesetz ist dann unter Umständen ebenfalls nicht gegeben.

    Bitte beachten Sie, dass eine behördlich angeordnete Quarantäne der Personalabteilung mit dem Vordruck „Abwesenheit Corona“ gemeldet werden muss.

    Im Einzelfall können Sie anstatt einer Freistellung ohne Entgelt oder Bezüge auch Erholungsurlaub beantragen.

    Während des Urlaubs ausgesprochene Reisewarnung oder Einreisequarantäne

    Von den vorstehenden Regularien zu unterscheiden sind Fälle, in denen zum Zeitpunkt des Antritts der Urlaubsreise keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorlag und auch ansonsten keine Anzeichen zu erkennen waren, die die Wiederaufnahme der Arbeit nach Urlaubsende gefährden würden. Nach aktueller Landesregelung gelten als Anzeichen:

    • steigende Neuinfektionszahlen im Urlaubsland (gilt für alle EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und UK), wobei der kritische Wert aktuell bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen liegt, sowie
    • das Fehlen der Feststellung des RKI, dass eine Ansteckungsgefahr für die*den Einzelnen als nicht gering eingestuft wird (gilt für alle restlichen Staaten).

    Sind Sie nach Rückkehr aus dem Urlaubsland aufgrund von § 27 der Niedersächsischen Verordnung verpflichtet, in die (derzeit) 14-tägige Selbstisolation oder eine behördlich angeordnete Quarantäne zu gehen und können deshalb die Arbeit nicht wie vorgesehen vor Ort antreten, werden Sie gemäß Infektionsschutzgesetz von der Arbeit freigestellt. Sie erhalten dann Entgelt in Höhe der Entschädigungsleistung nach dem Infektionsschutzgesetz. Sollten Sie Ihren Arbeitsplatz vollständig im Homeoffice erbringen können, erhalten Sie selbstverständlich Ihr vollständiges Gehalt. Bei anteiliger Erbringung des Arbeitsplatzes im Homeoffice kann auch mit dem Zeitkonto gearbeitet werden. Hierfür wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung.

    Im Einzelfall können Sie anstatt einer Freistellung ohne Entgelt oder Bezüge auch Erholungsurlaub beantragen.

  • Stellenbesetzungsverfahren

    Können wieder Stellenausschreibungen und Stellenbesetzungsverfahren erfolgen?

    Da nunmehr der Betrieb nach und nach wieder vermehrt aufgenommen wird, sind grundsätzlich auch wieder Stellenausschreibungen möglich.

    Die Arbeitsaufnahme und Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen dürfte in vielen Fällen nach wie vor nur eingeschränkt gestaltbar sein. Sollten Sie die Ausschreibung zum jetzigen Zeitpunkt aus wichtigen Gründen doch für unerlässlich erachten und gegebenenfalls auch ein später im Jahr liegendes Antrittsdatum einplanen können, teilen Sie dies Ihrer*m Personalsachbearbeiter*in der Personalabteilung bitte per E-Mail mit.

    Informationen zu Vorstellungsgesprächen finden Sie hier in der A-Z-Liste unter dem Stichpunkt VORSTELLUNGSGESPRÄCHE

    Bei allen geplanten Einstellungen bitten wir zudem zu klären, ob die Person mit Beginn des Vertrags tatsächlich unproblematisch auch unter den aktuellen Bedingungen eingearbeitet und eingesetzt werden kann.

  • Urlaub

    Was passiert mit meinem bereits genehmigten Erholungsurlaub während der Zeit des Homeoffice?

    Bereits genehmigter Erholungsurlaub kann derzeit nur aus wichtigem dienstlichen Grund zurückgenommen werden, wenn Ihre Arbeitsleistung in dieser Zeit zwingend gebraucht wird. Ihre Führungskraft muss diesen Antrag ausführlich begründen. Anträge auf Rücknahme des Erholungsurlaubs sind ausschließlich über die Führungskraft bei der Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu stellen. Die Zuständigkeit der dezentralen Zeitwirtschaftssachbearbeiter*innen entfällt an dieser Stelle.

    Die allgemeine Anordnung des mobilen Arbeitens ersetzt keinen Erholungsurlaub und suggeriert diesen auch nicht. In der Zeit des Homeoffice arbeiten Sie oder stehen grundsätzlich zur Arbeit zur Verfügung, bieten daher Ihre Arbeitsleistung an.

    Muss ich jetzt einen geplanten Urlaub antreten, den ich geplant, aber nicht beantragt habe?

    Auch geplante, aber noch nicht genehmigte Erholungsurlaube (insbesondere im Sommerurlaub) sind wie möglichst zu nehmen, auch um die Effektivität der Universität bei Anlaufen des Normalbetriebs sicherzustellen und nicht zu gefährden. Von einer Beantragung sollte nur abgesehen werden, wenn die Arbeitsleistung im Homeoffice oder die persönliche Anwesenheit zwingend erforderlich ist. Wenn Sie keinen Urlaub einreichen, stehen Sie grundsätzlich zur Arbeitsleistung zur Verfügung und können jederzeit dafür herangezogen werden.

  • Veranstaltungen

    Durchführung von Veranstaltungen im Wintersemester 2020/21
    (PDF, 27.08.2020)

    AUSZUG:

    Die folgenden, gesamtuniversitären Regelungen sollen Fakultäten und Einrichtungen geeignete Rahmenbedingungen geben. Für Veranstaltungen in Studium und Lehre sowie für Prüfungen gelten zudem die durch den Senat am 10.8.20 beschlossenen „Eckpunkte für das Wintersemester 2020/21 an der Georg-August-Universität“ (s.a. Punkte 2 und 3 folgend). Für alle Veranstaltungen gelten die Regelungen im „Maßnahmenkatalog“ in der jeweils gültigen Fassung. Insbesondere sind die sog. AHA-Regeln zu beachten (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken).

    Die Verpflichtung zur Einhaltung der Abstandsregeln regelt hierbei die zur Verfügung stehenden Räume und maximale Personenzahl. Deshalb können größere Veranstaltungen (wie größere Vorlesungen) auch im Wintersemester nur digital durchgeführt werden. Zusätzlich ist zur Reduktion von Aerosolen für ausreichende Lüftung zu sorgen und Teilnehmendenlisten sind in geeigneter Form zu führen (nähere Informationen hierzu folgen).

    Externe Teilnehmer*innen sollen in geeigneter Form auf die Infektionsschutzmaßnahme an der Universität im Vorfeld hingewiesen werden.

    1. Nach jetzigem Stand ist vorgesehen, dass im Schnitt bis zu 30% der Lehrveranstaltungen einer Fakultät bzw. Einrichtung in Präsenz durchgeführt werden können. Die Prozentangabe dient als Richtschnur und muss nicht ausgeschöpft werden. Bei der Auswahl sollten die Studierenden nach Möglichkeit in geeigneter Weise eingebunden werden. Zu Lehrveranstaltungen gehören alle im Maßnahmenkatalog unter „Lehre, Studium und Prüfungen“ genannten Formate. Die Ergebnisse der aktuell laufenden Abfrage zur Priorisierung von Lehrveranstaltungen in Präsenz (Schreiben der Vizepräsidentin Bührmann an die Studiendekan*innen vom 6. August) werden der Krisenstabsleitung vorgelegt, um sich einen fakultätsübergreifenden Eindruck zu verschaffen, insbesondere zur Frage der zentral verwalteten Raum-Auslastung. Die Auswahl von Veranstaltungen in Präsenz in dezentral verwalteten Räumen übersenden die Fakultäten bis spätestens 11.09. über das Corona-Informationspostfach (cvinfo@uni-goettingen.de) an die Krisenstabsleitung.
    2. Besonderes Augenmerk soll dabei auf Präsenzveranstaltungen in der Orientierungs- und Studieneingangsphase gerichtet sein, um Studienanfänger*innen, insbesondere auch internationalen Studierenden, den Einstieg in den Göttinger Studienalltag zu erleichtern und ihnen beim Aufbau eines Freundeskreises und eines Unterstützungsnetzwerks zu helfen.
    3. Für die O-Phase können neben digitalen Formaten auch Formate in Präsenz (möglichst in Kleingruppen) eingeplant werden. Grundsätzliche Fragen zu O-Phasen auch in der Öffentlichkeit wurden mit der Stadt besprochen. Weitere Fragen zur Ausgestaltung sind universitätsintern zu klären und werden durch die Krisenstabsleitung angestoßen. Zur Durchführung von Präsenzformaten in der O-Phase werden im Zeitraum vom 26. bis 31. Oktober 2020 auch Räumlichkeiten im zentralen Hörsaalgebäude reserviert. Bei Bedarf bitte an die zentrale Raumverwaltung wenden.
    4. Gremiensitzungen, Teambesprechungen, Lab-Meetings, Veranstaltungen im Rahmen der Qualitätsmanagement-Systeme (z.B. Qualitätsrunden), interne Fortbildungsveranstaltungen u.a. finden in Eigenverantwortung der Fakultäten und Einrichtungen digital oder in Präsenz statt. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist grundsätzlich verpflichtend, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (siehe Ziffer 1.4 Maßnahmenkatalog).
    5. Tagungen, Öffentliche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Empfänge sollten grundsätzlich nicht in Präsenz stattfinden. Ausnahmen sind mit Infektionsschutzkonzept über das Corona-Informationspostfach (cv-info@uni-goettingen.de) bei der Krisenstabsleitung zu beantragen.
    6. Begutachtungen können in Präsenz erfolgen. Die Zahl der Teilnehmer*innen sollte im Regelfall 50 Personen nicht überschreiten.
    7. Fortbildungsveranstaltungen für Externe sollten nur im Ausnahmefall in Präsenz erfolgen. Die Zahl der Teilnehmer*innen sollte 30 Personen nicht überschreiten. Ausnahmen sind mit Infektionsschutzkonzept über das Corona-Informationspostfach (cvinfo@uni-goettingen.de) bei der Krisenstabsleitung zu beantragen.
    8. Größere kulturelle und soziale Veranstaltungen (einschließlich Betriebsausflüge) sollten nur im Außenbereich stattfinden und unterliegen insbesondere den Beschränkungen der Verordnung der Landesregierung.
    9. Chorproben und -Auftritte sind nur im Freien erlaubt, die Regelungen der Verordnung (VO) der Landesregierung sind einzuhalten. Das Proben von Kammermusik in geschlossenen Räumen ist unter Einhaltung der Hygieneschutzregeln des Maßnahmenkatalogs möglich. Konzerte bedürfen der Genehmigung der Krisenstabsleitung.
    10. Theaterproben und Auftritte (ohne Gesang) sind unter Einhaltung der Regelungen der Verordnung (VO) der Landesregierung sowie der Hygieneschutzregeln des Maßnahmenkatalogs möglich.

    #ÖA 28.07.2020

  • Vereinbarkeit

    Informationen und Tipps für Studierende mit Kind(ern) sind abrufbar unter Corona: Informationen zu Vereinbarkeit

    Die Facebook Gruppe: Studieren mit Kind an der Uni Göttingen bietet die Möglichkeit sich auszutauschen.

  • Verordnungen und Erlasse

    Den aktuellen Stand nach Landesrecht können Sie dem Internetauftritt der Landesregierung entnehmen unter (https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html ), zum Abruf bereit stehen insbesondere die aktuelle „Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ und der Stufenplan der Landesregierung „Neuer Alltag in Niedersachsen“.

    Allgemeinverfügungen und Hinweise der Stadt Göttingen sind über https://www.goettingen.de/aktuelles/notfall-erlass-das-aendert-sich-ab-sofort-2020-03-17.html abrufbar. Sie finden die jeweils aktuellen Allgemeinverfügungen im Amtsblatt Göttingen (https://www.goettingen.de/rathaus/bekanntmachungen/amtsblatt/amtsblatt-2020.html).

    Corona-Arbeitsschutzstandard (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

  • Videokonferenzen
  • Vorstellungsgespräche

    Vorstellungsgespräche können derzeit nur vor Ort in Präsenz unter strenger Beachtung der Abstandsregelungen oder in dringenden Fällen digital durchgeführt werden. Digitale Gespräche sind dabei so zu gestalten, dass sowohl die Bewerber*innen als auch Personalrat, Gleichstellungs- und Schwerbehindertenbeauftragte*r die technischen und organisatorischen Möglichkeiten haben, daran teilnehmen zu können. Bitte haben Sie hierbei ein besonderes Augenmerk auf die Vergleichbarkeit der Vorstellungsgespräche, wenn es zu technischen Störungen kommt oder die*der Bewerber*in aufgrund der Technik gehemmt ist. Sofern Sie eine digitale Durchführung wünschen, ist dies mit allen Teilnehmenden sowie den Bewerber*innen abzustimmen. Hierbei dürfen aus datenschutzrechtlichen Gründen ausschließlich die Software BigBlueButton oder die Software DFNcon genutzt werden. Eine datenschutzrechtliche Einverständniserklärung ist in der coronabedingten Krisenzeit entbehrlich. Die Gespräche dürfen nicht aufgezeichnet werden. Auf der Seite der GWDG finden Sie die entsprechenden Anleitungen.

    Für die Durchführung von Vorstellungsgesprächen unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen können Sie beispielsweise Räume am Wilhelmsplatz nutzen. Bitte reservieren Sie über das Veranstaltungsmanagement und geben Sie neben dem Terminwunsch die Anzahl der Bewerber*innen und die maximale Personenzahl im Vorstellungsgespräch an (tagungshaeuser@uni-goettingen.de).

    #ÖA 10.09.2020

  • Weiterbildung

    Kann ich während der Corona Pandemie an Kursen der Personalentwicklung teilnehmen?

    Ja, das können Sie. Die Personalentwicklung stellt erste Angebote als Online-Kurse bereit. Diese finden Sie im Qualifizierungsportal und sind mit ONLINE gekennzeichnet. Die Präsenzkurse finden bis auf Weiteres nicht statt.

    Wir bitten Sie, regelmäßig das Qualifizierungsportal zu besuchen, um sich auf den neuesten Stand zu bringen. Auch über den Newsletter der Personalentwicklung bleiben Sie informiert.

    Alle Teilnehmer*innen für geplante Präsenzkurse werden kontaktiert, sollten diese anderweitig realisiert werden. Ansonsten können Sie davon ausgehen, dass der Kurs nicht stattfindet.

    Wie melde ich mich zu Kursen der Personalentwicklung an?

    Aufgrund der aktuellen Situation benötigen wir momentan kein ausgefülltes Anmeldeformular von Ihnen. Es genügt eine E-Mail an personalentwicklung@uni-goettingen.de . Bitte nehmen Sie Ihre*n Vorgesetzte*n in CC und nennen uns:

                   ▸ Kurstitel

                   ▸ Datum des Kurses

                   ▸ Name, Vorname

                   ▸ Einrichtung / Institut

                   ▸ Telefon oder Email

    Sie erhalten schnellstmöglich Rückmeldung von der Personalentwicklung.

  • WissZeitVG

    Die Personalabteilung hat ein Merkblatt mit allen wichtigen Informationen zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes erstellt. Die Änderungen im Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG, aufgeführt sind am 28. Mai 2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und dadurch in Kraft getreten.

    Unter folgendem Link https://intern.uni-goettingen.de/infocenter/persinf/Documents/M/Merkblatt-WissZeitVG.pdf können Sie dies abrufen.

    Für weitergehende Fragen stehen die Sachbearbeiter*innen der Personalabteilung gern zur Verfügung.

    #5 12.06.2020