Mitarbeiter*innen A-Z

  • Abstandsregel

    Mit der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung ist zu der bereits bekannten Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person eine definierte Fläche pro Person als maximale Raumbelegung eingeführt worden:

    Ist die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen erforderlich, darf eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen. Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu, ist durch andere geeignete Schutzmaßnahmen ein gleichwertiger Schutz herzustellen, insbesondere durch Lüftung und geeignete Abtrennungen zwischen den anwesenden Personen.

    Als Fläche wird die Raumgröße (Grundriss) zu Grunde gelegt. Möbel und Inventar müssen von der Fläche nicht abgezogen werden. Bei anwesenden Studierenden ist die gleiche Raumbelegung anzuwenden.

    Können die Anforderungen an die Raumbelegung nicht eingehalten werden, ist von anwesenden Personen eine medizinische Maske zu tragen.

    Diese Forderung gilt weiterhin bis zum 30.4.2021.

    S/12.02.2021

  • Allgemeine Hygieneregeln (Hygienekonzept)
  • Anwesenheitslisten und Datenschutz

    Nach der derzeit geltenden Verordnung der Landesregierung über die Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist in bestimmten Fällen die Erhebung personenbezogener Daten angeordnet. Dies betrifft insbesondere die Durchführung von Präsenzprüfungen und  Exkursionen, aber auch darüber hinaus weitere bestimmte Präsenzveranstaltungen sowie das Betreten der Räumlichkeiten der Universität durch Fremdpersonen, z.B. Besucher oder Lieferanten. Die Datenerhebung beruht auf Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. c) DSGVO (Erfüllung einer rechtlichen Pflicht) und ist den betroffenen Personen vorher anzukündigen durch ein Hinweisblatt gemäß Art. 13 DSGVO. Ein Muster für solche Informationen findet sich auf der Homepage des Datenschutzbeauftragten (deutsch/englisch)).

    Zweck dieser Anordnung ist, dass die zuständigen Behörden im Falle eines Infektionsgeschehens mögliche Infektionsketten nachverfolgen können. Bitte beachten Sie, dass die Datenerhebung in diesen Fällen ausschließlich diesem Zweck dient und die entsprechende Dokumentation durch die Universität auch nur auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen ist. Die Universität ist insoweit verpflichtet, die Daten geschützt und verschlossen aufzubewahren und spätestens nach Ablauf von einem Monat zu vernichten.

    Zur Erhöhung des Datenschutzes und der Datensicherheit sind die Angaben der Personen auf Einzelzetteln zu erheben, die mit Löschdatum versehen für 4 Wochen aufgehoben werden. Jeder Zettel bzw. bei mehreren Zetteln die Gruppe der Zettel eines Tages sind in einem verschlossenen Umschlag aufzubewahren, da die Daten lediglich dem Gesundheitsamt zustehen. Es ist das entsprechende Löschdatum auf dem Umschlag zu markieren und für den Fall, dass das Gesundheitsamt die Herausgebe der Daten nicht vorher verlangt, die Vernichtung sicher – nach Möglichkeit mit einem Cross-Shredder oder aber durch professionelle Entsorgung (z.B. Fa. REISSWOLF) vorzunehmen.

    #8 12.06.2020

  • Arbeitsschutz
  • Ausland - Tätigkeit im Ausland nach privatem Aufenthalt ohne Rückkehrmöglichkeit

    Ich bin Beschäftigte*r der Universität und derzeit aufgrund einer Urlaubsreise/eines privaten Aufenthalts im Ausland. Eine Rückreise ist derzeit nicht möglich. Darf ich dort meine Arbeit im „Homeoffice“ aufnehmen oder muss ich meinen Urlaub verlängern?

    Die Universität freut sich über jedes Engagement Ihrer Beschäftigten, um die Corona-Krise zu bewältigen. Bei der Arbeit im Ausland sprechen allerdings sozialversicherungsrechtliche Aspekte dagegen. Da Sie sich nicht auf einer Dienstreise im Ausland befinden, können Sie die Arbeit nicht ohne Weiteres und unbegrenzt an Ihrem derzeitigen Aufenthaltsort wiederaufnehmen. Neben ggf. fehlender technischen oder sachlichen Voraussetzungen gelten auch in dieser schwierigen Zeit die üblichen sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften. In Absprache mit Ihrer Führungskraft, die die Notwendigkeit und die Möglichkeit Ihres Tätigwerdens schriftlich (per E-Mail an Sie) begründet, könnten Sie maximal 25% Ihrer Arbeitszeit pro Monat im Ausland im Homeoffice tätig sein. Sollten Sie nach diesen Tagen keinen Rückflug nach Deutschland bekommen, beantragen Sie bitte Erholungsurlaub, eine Freistellung ohne Entgelt oder nehmen Sie – falls Sie an der Zeiterfassung teilnehmen – Zeitausgleich.

  • Barrierefreiheit

    Ein barrierefreies Studium hängt nicht zuletzt auch mit barrierefreier Lehre zusammen. Aus diesem Grund wurden von der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Hinweise für Lehrende zusammengestellt, wie diese ihre digitale Lehre zugänglicher für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gestalten können. Das Dokument (pdf) ist für Lehrende unter www.uni-goettingen.de/barrierefrei-studium zu finden.

    Im Rahmen der Teilnahme der Universität Göttingen am Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes hat die Abteilung IT Handreichungen und Checklisten erarbeitet, die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden Hinweise zur barrierefreien Erstellung von Dokumenten, Präsentationen und Webseiten liefern. Diese und weitere Tipps sind abrufbar auf der Webseite der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität unter dem Link Diskriminierungsschutz im digitalen Lehren und Lernen

    #CD 26.05.2020

  • Beratungsstellen
  • Campus-Covid-Screen-Programm

    Die Universität Göttingen arbeitet gemeinsam mit der UMG und unseren Campus-Partnern unter Hochdruck an der Einführung von flächendeckenden und regelmäßigen SARS-CoV-2-Tests für alle Universitätsangehörige, die dazu bereit sind.

    weitere Infos: https://www.uni-goettingen.de/de/631931.html

  • Chancengleichheit
  • Corona – weitere Informationen

    Allgemeine Fragen zum Schutz vor dem Virus und zum Verhalten in Corona-Zeiten finden Sie auf

    Für Stadt und Landkreis Göttingen gibt es ein Infotelefon für allgemeine Informationen und Fragen zum Coronavirus (keine medizinische Beratung). Das Bürgertelefon ist täglich, auch am Wochenende, unter der Telefonnummer +49 551 7075100 von 8.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr erreichbar.

    Bei Fragen zum Umgang mit der Situation an der Universität wenden Sie sich bitte an: cv-info@uni-goettingen.de

    #ÖA 07.07.2020

  • Dienstreisen

    Inlandsdienstreisen

    Aufgrund steigender Infektionszahlen und das Aufkommen von regionalen Schwerpunkten (Hotspots) im Inland kommt den Führungskräften sowie den Dienstreisenden selbst eine besondere Verantwortung zu. Die dringende Notwendigkeit einer geplanten Dienstreise ist im Einzelfall auf digitale Alternativen zu prüfen. Auch eine bereits genehmigte Dienstreise sollte daher vor Reiseantritt auf das aktuelle Infektionsgeschehen geprüft werden und ggf. zu einem Widerruf der Genehmigung führen. 

    Über die Internetseite des RKI können sich Führungskräfte und Dienstreisende jederzeit über die aktuellen Corona-Fallzahlen und Risikobewertung in Deutschland nach Landkreisen informieren. Bitte informieren Sie sich zudem über die aktuellen Regelungen des Landes Niedersachsen und der Stadt Göttingen bezüglich einer Quarantäne nach Rückkehr. 

    Bitte beachten Sie hierzu ergänzend die Regelungen des COVID-19-Stufenplans.

    Soweit sich die Universität in der Stufe 3 des COVID-19-Stufenplans befindet, sind keine Dienstreisen – unabhängig ob im Inland oder Ausland – durchzuführen. Sollte im Ausnahmefall (insbesondere zur Tierpflege und/oder nicht aufschiebbare Forschungsarbeiten wie saisonbedingte Feld- und Geländearbeiten) eine Dienstreise dringend notwendig sein, so ist dies nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich. Diese Ausnahmegenehmigung ist parallel zum regulären Genehmigungsverfahren bei Dienstreisen einzuholen.

    Die Ausnahmegenehmigung für Inlandsdienstreisen werden ab sofort durch die Fakultäten/Einrichtungsleitungen in eigener Zuständigkeit erteilt.

    Auslandsdienstreisen

    Sämtliche Auslandsdienstreisen stehen weiterhin unter dem Genehmigungsvorbehalt des Krisenstabs.

    Genehmigungsfähig sind nach Einzelfallprüfung nicht aufschiebbare Dienstreisen, unter anderem aufgrund von Forschungsarbeiten, insbesondere saisonbedingte Feld- und Geländearbeiten (zum Beispiel Messungen, Probeentnahmen, Auf-/Abbau von Forschungsgeräten). Die erforderliche Ausnahmegenehmigung vom Dienstreiseverbot durch den Krisenstab ist frühzeitig, mindestens zwei Wochen vor Reisebeginn per E-Mail über die Zentrale Reisekostenstelle (zentrale.reisekostenstelle@zvw.uni-goettingen.de) oder mittels Lucom-Workflow (senden an „Reisekostenstelle Zentral“) zu beantragen. Die Beantragung einer Ausnahmegenehmigung gemäß Stufenplan der Universität setzt die Zustimmung des Dekanats zur Auslandsdienstreise voraus – diese ist dem Antrag beizufügen.

    Eine erteilte Ausnahmegenehmigung steht unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs, soweit bis zum Dienstreiseantritt eine Reisewarnung für das Reiseziel vom Auswärtigen Amt ausgesprochen. Über einen entsprechenden Widerruf wird die Zentrale Reisekostenstelle im Einzelfall die*den Dienstreisende*n und die Einrichtung informieren. Zu diesem Zeitpunkt bereits angefallene Reisekosten sowie Stornierungskosten werden erstattet.

    Wir bitten darum, Dienstreisen auf das notwendig Erforderliche zu begrenzen und soweit möglich weiterhin Online-Varianten (Video-Konferenzen) zu nutzen.

    Reise- und Sicherheitshinweise sowie besondere Einreise- und Rückkehrvorschriften

    Da einige Länder Einreisesperren oder Sonderkontrollen für bestimmte Personengruppen oder Flüge aus bestimmten Regionen erlassen haben, müssen sich alle Dienstreisenden vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat ihres Reiselandes in Deutschland (siehe Homepage des Auswärtigen Amtes) informieren. Alle (Ein)Reise- und Sicherheitshinweise sind zu berücksichtigen. Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung, daher obliegt es den Dienstreisenden, die Situation kontinuierlich zu beobachten und sich zu informieren (Land Niedersachsen).

    Beachten Sie bitte auch die universitären Hinweise zur „Quarantäne und Krankheitssymptome“ und „Einreisequarantäne“ auf dieser Seite.

    Hygienemaßnahmen

    Wir appellieren an alle Mitarbeiter*innen, die Hygiene- und Abstandsregeln zur Minimierung des Infektionsrisikos und zu ihrem eigenen gesundheitlichen Schutz selbstverständlich auch auf Dienstreisen einzuhalten. Hierzu haben grundsätzlich die An- und Abreise und die Tätigkeiten vor Ort unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen sowie Arbeitsschutzstandards zu erfolgen. Bei der Nutzung der Bahn sind zudem die geltenden Hygieneregelungen der Deutschen Bahn zu beachten.

    Beförderungsmittel

    Grundsätzlich ist die Nutzung aller gängigen Beförderungsmittel wieder zulässig und im Umfang der Nds. Reisekostenverordnung (NRKVO) erstattungsfähig. Eine Wegstreckenentschädigung für die Nutzung eines privaten Fahrzeugs richtet sich nach den Vorschriften des § 5 NRKVO.

    Die max. Belegung von Fahrzeugen während der Corona-Pandemie beträgt 50% der zulässigen Sitzplätze (bei ungeraden Zahlen Aufrundung auf die nächst höhere Zahl möglich). Kann der Mindestabstand dabei nicht eingehalten werden, ist Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen. Angesichts der Fürsorgepflicht der Universität gilt bei den vom Dienstherr zur Verfügung gestellten Dienstfahrzeugen die Verpflichtung zum Tragen der MNB auch für den*die Fahrer*in.  Weiterhin ist ein Fahrtenbuch zu führen (Identifikation des*r Fahrers*in trotz Teilverhüllung des Gesichtes). Bei längeren Fahrten, auch bei Einhaltung des Mindestabstandes ist nach 60 Minuten eine Pause einzulegen und das Fahrzeug zu lüften. Während der Fahrt sind laute Gespräche oder Singen zu vermeiden (Aerosolbildung). Die Betriebsanweisung zu Dienstfahrzeugen während der Corona-Pandemie der Stabsstelle Sicherheitswesen und Umweltschutz ist zu beachten.

    Die Mitnahme von Studierenden bei Dienstreisen im Rahmen der oben genannten Fallkonstellationen ist zulässig, wenn die Abstandsregelungen gewahrt werden können und die Mitnahme zwingend erforderlich ist. Gleiches gilt für die Entsendung von Studierenden gemäß der Reisekosten-Richtlinie für Eingeladene und Entsendete.

    Reisekostenvergütung für nicht angetretene Dienstreisen

    Sofern aufgrund der Absage einer Dienstreise Kosten anfallen, wird eine Reisekostenvergütung in Höhe der dienstlich veranlassten notwendigen Kosten für die Reisevorbereitung erstattet. Wir weisen allerdings darauf hin, dass unverzüglich alle Möglichkeiten zu ergreifen sind, die Kosten gering zu halten und bereits eingegangene Verpflichtungen soweit wie möglich rückgängig zu machen. Reisen in Risikogebiete und Gebiete mit Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, die als Pauschalreise über einen Reiseveranstalter gebucht wurden, können in der Regel ohne Stornokosten abgesagt werden, wenn die Reise vor Aussprache der Reisewarnung gebucht wurde. Die Abteilung Personaladministration und Personalentwicklung hat ein Merkblatt mit wichtigen Fragen zum Umgang mit Reisen und Reisekostenerstattungen, die im Zusammenhang mit Covid19 stehen, erstellt. Dieses finden Sie im Mitarbeiter*innen-Portal.

    Ansprechpartner*innen

    Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Sachbearbeiter*innen der zentralen Reisekostenstelle erreichbar unter der Durchwahl -24795 oder per Mail an zentrale.reisekostenstelle@zvw.uni-goettingen.de.

    #5 25.03.2021

  • Diskriminierungsschutz

    Unter dem Link „Wegweiser: Umgang mit Diskriminierung an der Universität Göttingen“ erhalten Betroffene, Beobachter*innen, Beratende und andere Interessierte Antworten auf die Fragen:

    • Was ist Diskriminierung und wie erkenne ich sie?
    • Was kann ich tun?

    Die Webseite Diskriminierungsschutz im digitalen Lehren und Lernen unterstützt Lehrende dabei, ihre digitale Lehre so umzusetzen, dass alle Beteiligten dabei gewinnbringend und möglichst diskriminierungsarm zusammenarbeiten können.

    Studierende, die eine Benachteiligung erlebt oder beobachtet haben, können den Meldebogen Diskriminierung nutzen (bei Bedarf auch anonymisiert) oder sich direkt an die Antidiskriminierungsberatung für Studierende wenden.

    #CD 26.05.2020

  • Einreisequarantäne

    I. Bestehende Reisewarnung oder Einreisequarantäne vor dem Abflug bzw. Abreise in das Ausland (private Reise)

    Die Regelungen für Personen, die nach einer Reise ins Ausland wieder in Deutschland bzw. Niedersachsen einreisen, ergeben sich aus der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung in der jeweils gültigen Fassung. Jede Person ist verpflichtet, die Regelungen der Verordnung zu kennen und einzuhalten.

    Für den Fall der verpflichtenden Selbstisolation bzw. angeordneten Quarantäne erfolgt eine Entgelt-/Besoldungszahlung nur für den zeitlichen Anteil Ihrer Arbeit, der im Homeoffice erledigt werden kann. Können Sie Ihren Arbeitsplatz nicht im Homeoffice wahrnehmen, entfällt der Anspruch auf Lohnfortzahlung für die Zeit der behördlich festgelegten Quarantäne bzw. der festgelegten Selbstisolation. Eine Entschädigungsleistung nach dem Infektionsschutzgesetz ist ebenfalls nicht gegeben.

    Das Fernbleiben vom Dienst muss mit dem Vordruck „Corona – Mitteilung Abwesenheit und Freistellung“ der Personalabteilung gemeldet werden. Sie können anstatt einer Freistellung ohne Entgelt bzw. Bezüge auch Erholungsurlaub beantragen oder Zeitausgleich nehmen.

    In § 1 Abs. 7a der Nds. Quarantäneverordnung ist

    • für Personen mit einem Wohnsitz und Arbeitsverhältnis in Niedersachsen,
    • die zur Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit nach Niedersachsen zurückkehren
    • von einem Besuch von Verwandten ersten Grades, der Ehegattin, des Ehegatten, der Lebensgefährtin oder des Lebensgefährten im Ausland

    eine Testung durch die*den Arbeitgeber*in vor der Wiederaufnahme der Tätigkeit vorgesehen, wenn Sie aus einem vom RKI festgelegten Risikogebiet einreisen, es sei denn, Sie haben sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet i.S.d. § 3 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 der CoronaEinreiseV, in dem bestimmte Varianten des Coronavirus verbreitet aufgetreten sind, aufgehalten oder zeigen typische Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-Cov-2 wie Husten, Fieber, Schupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust, dann haben Sie sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne (Absonderung) zu begeben.

    Sofern Sie diese Voraussetzungen erfüllen, ist das weitere Vorgehen bzw. Handeln davon abhängig, ob Sie einen homeofficegeeigneten oder nicht homeofficegeeigneten Arbeitsplatz ausüben.

    a) Homeofficefähiger Arbeitsplatz

    Sie begeben sich direkt nach der Ankunft in Deutschland für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Sofern Sie keinen Urlaub in Anspruch nehmen, arbeiten Sie ausschließlich im Homeoffice. Ihre Führungskraft informieren Sie vor der Reise in ein Risikogebiet und sprechen die entsprechenden Folgen für die Ausübung Ihres Arbeitsplatzes ab.

    Sofern Sie innerhalb der 14 Tage Krankheitssymptome zeigen, gehen Sie bitte unbedingt zum Arzt bzw. in ein Testzentrum.

    Die häusliche Quarantäne endet gemäß § 2 der Nds. Quarantäne-Verordnung für eine Person, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer Einreise nicht in einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet im Sinne des § 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 oder 2 der Coronavirus-Einreiseverordnung aufgehalten hat, frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise, soweit Sie ein negatives Testergebnis aufgrund einer molekularbiologischen Untersuchung in Papierform oder in einem elektronischen Dokument vorweisen können.

    b) Nicht homeofficefähiger Arbeitsplatz

    Sie begeben sich direkt nach der Ankunft in Deutschland in häusliche Quarantäne. Für einen Testtermin wenden Sie sich zudem umgehend an die UMG – die entsprechenden Kontaktdaten werden umgehend nachgereicht, bis dahin melden Sie sich bitte beim zentralen Coronapostfach (cv-info@uni-goettingen.de). Erst nach Vorliegen eines negativen Testergebnisses dürfen Sie die Arbeit in der Universität wiederaufnehmen.

    Für die Zeit bis zum Erhalt des Testergebnisses nehmen Sie entweder Urlaub oder Sie sind ohne Entgelt freigestellt. Eine Entschädigungszahlung nach Infektionsschutzgesetz erhalten Sie nicht. Die unbezahlte Freistellung ist mit dem Vordruck „Corona – Mitteilung Abwesenheit und Freistellung“ bei der Personalabteilung anzuzeigen. Ihre Führungskraft informieren Sie vor der Reise in ein Risikogebiet und sprechen die entsprechenden Folgen für die Ausübung Ihres Arbeitsplatzes ab.

    II. Während des Urlaubs ausgesprochene Reisewarnung oder Einreisequarantäne
    Wird erst während Ihrer Urlaubsreise Ihr Zielgebiet als Risikogebiet nach RKI eingestuft, gelten die zuvor unter Ziffer I. genannten Regelungen ebenso. Eine Ausnahme ergibt sich nur darin, dass für den Zeitraum der Selbstisolation bzw. für die Zeit bis zu einem negativen Testergebnis bei nicht homeofficefähigen Arbeitsplätzen eine Entschädigungszahlung nach Infektionsschutzgesetz geleistet werden kann. Hierfür ist zwingend der Vordruck Corona – Mitteilung Abwesenheit und Freistellung“ bei der Personalabteilung einzureichen.

    III. Reisewarnungen im Inland
    Bisher weist die Nds. Coronaverordnung sowie die Niedersächsische Quarantäne-Verordnung keine direkten besonderen Regelungen für deutsche Risikogebiete auf. Sofern dies im Laufe der Zeit erfolgt, gelten die gleichen Regelungen wie für das Ausland.

    IV. Dienstreisen

    Die Niedersächsische Quarantäne-Verordnung findet auch Anwendung bei der Einreise nach Dienstreisen. Sollte die Rückkehr durch weitere Bundesländer erfolgen, haben Dienstreisende sich über mögliche (anderslautende) Einreisevorschriften selbst zu informieren

    #5 19.02.2021

  • Exkursionen / Feldübungen

    Exkursionen und Feldübungen sind je nach Stufenzuordnung nach Maßgabe des Covid-19-Stufenplans zulässig. Allerdings gilt: Die Einhaltung eines Mindestabstands von 2 m ist zu gewährleisten und die allgemeinen Hygienebedingungen sind einzuhalten; erforderlichenfalls ist zur Sicherstellung dieser Maßnahmen der Teilnehmer*innenkreis zu begrenzen.

    Die Kontaktdaten der Teilnehmer*innen sind nach der Nds. Corona-Verordnung zu erfassen (Name, Vorname, vollständige Anschrift, E-Mail, Telefonnummer).

    Die Dienstreiseregelungen der Universität sind für die Anreise und die Übernachtung zu berücksichtigen. 

    Bei Exkursionen außerhalb Niedersachsens beachten Sie bitte die dort geltenden Landesvorschriften und nehmen Sie gegebenenfalls mit den dortigen Gesundheits- oder Ordnungsämtern Kontakt auf.

    Bitte beachten Sie bei Exkursionen die Informationen zu DIENSTREISEN hier im A-Z-Index.

    #SL 02.12.2020

  • Gäste, Mitarbeiter*innen und Studierende aus dem Ausland (incoming)

    Die Aufnahme von wissenschaftlichen Gästen ist wieder möglich.

    Weitere Informationen finden Sie in den

    Regeln und Verfahrensweisen für die Aufnahme von Personen an der Universität Göttingen (PDF)

    Internationale Studierende finden spezifische Informationen auch hier: https://uni-goettingen.de/de/629270.html

    #GI 21.09.2020

  • Gremiensitzungen
  • Haftung

    Welche Haftungsaspekte gibt es im Zusammenhang mit der Aufnahme des reduzierten Präsenz-Betriebes der Universität während der Corona-Pandemie zu beachten?

    Für die Haftung der Beschäftigten und der Stiftungsuniversität gelten dabei keine Besonderheiten. Auch im Rahmen der Wiederaufnahme des reduzierten Präsenz-Betriebes gilt der übliche universitäre Haftungsrahmen. Es verbleibt insoweit bei dem Grundsatz, dass Beschäftigte der Universität im Rahmen ihrer Dienstaufgaben nur bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung selbst haften.

    Die in den allgemeinen Hygieneregeln enthaltenen Vorgaben konkretisieren die Sorgfaltspflichten, die im Rahmen der gegenwärtigen Situation zum Schutz vor einer Corona-Infektion erforderlich sind und von den Beschäftigten erwartet werden. Werden diese beachtet, kann davon ausgegangen werden, dass eine Haftung der Beschäftigten insoweit nicht in Betracht kommt.

  • Hilfskräfte

    Müssen die Hilfskräfte ihre Stunden nacharbeiten, sobald sie wieder arbeiten können?

    Grundsätzlich gilt für beschäftigte Hilfskräfte die gleiche Regelung wie für die Tarifbeschäftigten auch. Das bedeutet, studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte werden ebenfalls bezahlt freigestellt. Sofern eine Arbeit im Homeoffice möglich ist, soll dies bitte mit dem Vorgesetzten festgelegt und die Aufgaben entsprechend zugeteilt werden.

    Fallen Hilfskräfte aufgrund Corona aus, so ist auch hier die Mitteilung über Abwesenheit im Zusammenhang mit dem Corona-Virus erforderlich (siehe Formular Center unter „M“).

    Können wir rückwirkend die Stunden bei den Hilfskräften reduzieren, da sie ihre Arbeitsleistung nicht erbringen konnten? 

    Nein, rückwirkende Vertragsänderungen sind nicht zulässig. Gern können Sie im Einvernehmen mit der Hilfskraft eine Arbeitszeitreduzierung für die Zukunft beantragen.
    Stellen Sie hierfür bitte einen Antrag auf Änderung der Arbeitszeit und senden diesen an den zuständigen Sachbearbeiter in der Personalabteilung. Nicht geleistete Stunden müssen auch nicht nachgeholt werden, da die gleiche Freistellungsregelung wie für Tarifbeschäftigte gilt. Es handelt sich um bezahlte Freistellung.
    Die Arbeit im Home Office wäre eine Lösung, sofern die Tätigkeiten im Home Office erbracht werden können.

  • Homeoffice

    Arbeitsplatz und HomeOffice / Workplace and working from home

    Zusätzliche Informationen für die Stufe 3 (rot) des COVID-19-Stufenplan (Stand: Ab 25.1.2021) zur Anwesenheit / Homeoffice

    Gemeinsam mit dem Personalrat hat die Hochschulleitung entschieden, die vor zwei Wochen gefassten Regelungen zur Anwesenheit bei nicht homeofficegeeigneten Arbeitsplätzen geringfügig anzupassen. Mit der Regelung wird versucht, die Belange der Universität, des Gesundheitsschutzes und der betroffenen Personen bestmöglich zu berücksichtigen. Freistellungen sind dann zu gewähren, wenn alle anderen Möglichkeiten, z.B. auch teilweises arbeiten, ausgeschöpft sind. Freistellungen sind bei der Abteilung Personaladministration und Personalentwicklung zu beantragen. Dort werden auch jederzeit gern offene Fragen beantwortet.

    Die geltenden Homeofficeregelung wurde nur sprachlich konkretisiert, inhaltlich jedoch nicht verändert.

    Nach Ermessen der Krisenstabsleitung in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens in Göttingen und Umgebung sowie gemäß den gültigen Verordnungen und Richtlinien des Landes Niedersachsen und der Bundesregierung sind ab dem 25.01.2021 die folgenden zusätzlichen Regelungen für die Stufe 3 (rot) des COVID-19-Stufenplans der Universität Göttingen zur Anwesenheit / zum Homeoffice anzuwenden. Diese zusätzlichen Regelungen gelten maximal so lange bis sich die Universität wieder in der Stufe 2 (orange) des COVID-19-Stufenplans der Universität befindet.

    1. Homeofficegeeignete Arbeitsplätze

    Soweit es der Arbeitsplatz und die technischen Voraussetzungen ermöglichen (Arbeitsplatz homeofficegeeignet), ist die Arbeit im Homeoffice wahrzunehmen. Jede Führungskraft hat hier ein nach den Erforderlichkeiten der Einrichtung und des Gesundheitsschutzes ausgewogenes Konzept von Präsenz und Homeoffice zu erstellen. Vor dem Hintergrund des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschef*innen der Länder ist die Präsenz vor Ort auf das funktional notwendige Minimum zu reduzieren.

    Die Regelungen zur Erfassung der Arbeitszeit im Homeoffice gelten unverändert fort, das heißt, alle tatsächlich erbrachten Zeiten sind über ESS zeitnah händisch einzutragen. Vor Ort ist unverändert die Arbeitszeit elektronisch zu erfassen.

    Sofern aufgrund der dienstlichen Gegebenheiten Mehrfachräume von mehreren Personen genutzt werden müssen (Mehrfachbüros sind in dieser Phase nicht zu nutzen!), ist dies mit der Stabsstelle Sicherheitswesen und Umweltschutz abzustimmen und eine entsprechende Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Je nach Beurteilung wird dann im Einzelfall und nach Rücksprache mit der Personalabteilung das weitere Vorgehen entschieden.

    Kann die Arbeit im Rahmen des Homeoffice aufgrund von Betreuungspflichten nicht geleistet werden, sind die geltenden Freistellungsmöglichkeiten bzw. Erholungsurlaub oder Zeitausgleich zu nehmen.

    2. Nicht homeofficegeeignete Arbeitsplätze

    Personen, die ihren nicht homeofficegeeigneten Arbeitsplatz in der aktuellen Situation auch vor dem Hintergrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen unverändert wahrnehmen können, sind wie gewohnt vor Ort tätig und erfassen ihre Arbeitszeit über das dortige Zeiterfassungsgerät.

    Personen, die ihren nicht homeofficegeeigneten Arbeitsplatz in der aktuellen Situation auch vor dem Hintergrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln und/oder unter Nutzung von Wechselschichtmodellen ganz oder teilweise nicht wahrnehmen können,

    1. sind neben der Teilwahrnehmung des eigenen Arbeitsplatzes zunächst andere angemessene, möglichst gleichwertige Tätigkeiten (vorzugsweise auch homeofficegeeignete Tätigkeiten) innerhalb der Einrichtung oder auch einrichtungsübergreifend nach konstruktiver Absprache durch die Führungskraft zu übertragen.
    2. Sofern dies nicht möglich ist, sind Guthabenstunden der Rot- und Gelbphase abzubauen.
    3. Erst nach den unter (1) und (2) genannten Punkten sind diese Personen von der Arbeitsleistung unter den im Folgenden genannten Bedingungen entsprechend freigestellt bzw. teilfreigestellt:
      • Von den Dekanats-, Abteilungs- und Stabsstellenleitungen sowie den Leitungen der Zentralen Einrichtungen sind in Form einer Liste diejenigen Personen an die Personalabteilung (per Email an: personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu melden, die aufgrund der aktuellen Gegebenheiten (einschl. der einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregelungen sowie aufgestellter Wechselschichtpläne) ihre Arbeit bzw. anderweitig gem. (1) übertragene Tätigkeiten nicht entsprechend ihrer individuellen Arbeitszeit vor Ort erledigen können. Soweit vor Ort die Arbeit nur in geringerem Umfang hygienebedingt oder mangels vorhandener Aufgaben von Mitarbeiter*innen erbracht werden kann, kann eine teilweise Freistellung von der Arbeitsverpflichtung erfolgen. Die in dieser und den folgenden Aufzählungen genannten Voraussetzungen und Verfahren gelten entsprechend.
      • Die Arbeitszeit wird zentral durch die Personalabteilung in Höhe der individuellen Sollarbeitszeit erfasst.
      • Kommunikationspflichten zwischen Mitarbeiter*innen und Führungskräften:
        Eine zeitlich angemessene Kommunikation über die aktuellen Gegebenheiten am Arbeitsplatz zwischen den*dem betroffenen Mitarbeiter*innen und den zuständigen Führungskräften ist verpflichtend (Bring- und Holschuld)!
        Diese hat mind. wöchentlich i.d.R. wenn nicht anders erforderlich nicht häufiger als jeden zweiten Tag in gegenseitiger Absprache per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz zu erfolgen! Sollten sich die Gegebenheiten am Arbeitsplatz verändern, ist durch die zuständige Führungskraft zu prüfen, ob am Arbeitsplatz ( der einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregelungen) die übertragenen Tätigkeiten durch die*den betroffene Mitarbeiter*in wiederaufgenommen werden können bzw. müssen. In diesem Fall sind dann wieder die vorherigen Punkte dieser Regelung anzuwenden.
      • Die*Der betroffene Mitarbeiter*in bietet im Rahmen ihres*seines individuellen Arbeitszeitmodells ihre*seine Arbeitsleistung an und steht daher entsprechend zur Verfügung. Sollte dies z.B. aufgrund von Betreuungspflichten nicht möglich sein, gelten dieselben Regelungen wie für Personen mit einem homeofficegeeigneten Arbeitsplatz. Es sind dann die Freistellungsmöglichkeiten für die Wahrnehmung von Betreuungspflichten zu nutzen bzw. Erholungsurlaub oder Zeitausgleich zu nehmen.

    Regelungen zum Präsenzbetrieb und zu Homeoffice einhergehend mit der Ausnahme von den Dienstvereinbarungen Arbeitszeit an der Georg-August-Universität ab 01.10.2020

    Diese Regelungen gelten auch in Stufe rot fort, es sei denn, aus den obigen Regelungen ergibt sich etwas anderes (z.B. Mehrfachbüros oder Pflicht zum Homeoffice).

    Ziel:

    Ziel der zwischen dem Personalrat und der Dienststelle abgeschlossenen Regelungsabrede zur Ausnahme der Dienstvereinbarungen Arbeitszeit ist der schrittweise Übergang des reduzierten Lehr- und Forschungsbetriebs zu einem überwiegenden Präsenzbetrieb unter Wahrung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln und durch gezielten Einsatz unterstützender moderner Arbeitsmethoden wie Homeoffice oder Schichtbetrieb bei gemeinschaftlich genutzten Bereichen, um die pandemiebedingten Hygienevorgaben einhalten zu können.

    Die nationale und internationale Lage lässt eine Rückkehr zum universitären Vollbetrieb in Präsenz derzeit noch nicht zu, dennoch besteht zunehmend der Wunsch und das Erfordernis, in den Präsenzbetrieb zurückzukehren. Selbstverständlich spielt die Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften dabei eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit dem Personalrat wurde daher folgende Regelung beschlossen:

    • Nutzung der Einzelbüros in Präsenz grundsätzlich vorrangig gewünscht, es sei denn, dass durch die weiteren räumlichen Gegebenheiten die Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden können.
    • Nutzung der Mehrfachbüros ist grundsätzlich möglich, soweit die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Ebenso muss eine ausreichende Lüftung gewährleistet sein.
    • Nutzung von Homeoffice als weitere den Infektionsschutz unterstützende Maßnahme, wenn die im Folgenden genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

    Erläuterungen zur Nutzung von Mehrfachbüros:

    Unter Berücksichtigung der Regelungen und Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen ist auch die Nutzung von Doppel- beziehungsweise Mehrfachbüros mit mehreren Personen möglich. Ob im konkreten Fall einer Mehrfachnutzung eines Büros / mehrerer Büros eines Bereiches aus Infektionsschutzsicht angezeigt ist, wird durch eine diesbezüglich zu erstellende Gefährdungsbeurteilung unter möglicher Unterstützung durch die Stabsstellen Sicherheitswesen/Umweltschutz und/oder Betriebsärztlicher Dienst geklärt. (siehe auch „Gefährdungsbeurteilung Schutz gegen Ausbreitung Coronavirus“ auf der Homepage des Sicherheitswesens, https://www.uni-goettingen.de/de/623905.html). Können die Regelungen und Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen nicht eingehalten werden, ist eine Kohortenbildung mit Homeoffice (wie im Folgenden beschrieben) als unterstützende Maßnahme empfehlenswert. Die konkrete Ausgestaltung obliegt der/den zuständigen Führungskräften, gegebenenfals in Absprache mit den Stabsstellen Sicherheitswesen/Umweltschutz und/oder Betriebsärztlicher Dienst.

    Erläuterungen zur Nutzung von Homeoffice:

    Homeoffice kann weiterhin als unterstützendes Mittel zur Umsetzung der Hygienevorschriften dienen, wenn die Arbeitsleistung von zu Hause aus erbracht werden kann und dienstliche Belange wie etwa der Servicegedanke oder anderes dem nicht entgegenstehen. Das heißt konkret, dass die Organisationseinheiten, die bisher überwiegend oder ausschließlich im Homeoffice tätig waren, in der Form zum Normalbetrieb zurückkehren, dass jederzeit eine mindestens anteilige Besetzung vor Ort gewährleistet ist (soweit dies dem Regelbetrieb vor Corona entspricht). Einrichtungsindividuelle Wechselmodelle in jeglicher Form sind zur Einhaltung der Hygienevorschriften gewollt und sind zum Nachvollziehen möglicher Infektionsketten zu verschriftlichen. Es gilt weiterhin, dass Homeoffice nur dann ermöglicht werden kann, wenn die dienstlichen Arbeitsaufträge von zu Hause wahrgenommen werden können. Das heißt, es muss sowohl der Arbeitsplatz an sich für Homeoffice geeignet sein, als auch alle anderen technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen unter Beachtung der Informationssicherheitsrichtlinie der Universität und der Datenschutzrichtlinie gegeben sein. Hierzu zählt auch das Vorhandensein der dienstlichen Hard- und Software. Ein Anspruch auf Homeoffice besteht nicht. Für die Gewährung von Homeoffice sind selbstverständlich die urlaubsbedingten Abwesenheiten von Kolleg*innen und die Sicherstellung des Dienstbetriebes zu berücksichtigen.

    Für Mitarbeiter*innen, die die Voraussetzungen für Homeoffice erfüllen und aus Hygienegründen nicht vor Ort tätig sein können, gelten darüber hinaus unverändert diese Regelungen:

    • Mitarbeiter*innen, die an der Zeiterfassung teilnehmen, erfassen ihre tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten möglichst zeitnah selbständig über ESS. Soweit dies aus dem Homeoffice aus technischen Gründen nicht möglich ist, sind die Zeiten zunächst zu notieren und bei der nächsten Anmeldung im System vor Ort nachzuerfassen.
    • Mitarbeiter*innen, die Betreuungspflichten zu übernehmen haben, dürfen Ihre Tätigkeiten in Absprache mit der Führungskraft coronabedingt in Abweichung von der Dienstvereinbarung auch außerhalb des Gleitzeitrahmens leisten. Nacht-, Samstags- und Überstundenzuschlägen fallen jedoch nicht an. Für die Erfassung ist es erforderlich, dass diese Personen an die Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) durch die Führungskraft gemeldet werden. Dabei sind die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes, insbesondere die einzuhaltenden Ruhezeiten zwingend zu beachten.
    • Der Aufbau von Gleitzeitguthaben ist im Homeoffice möglichst zu vermeiden. Sofern ein*e einzelne*r Mitarbeiter*in, eine Gruppe von Mitarbeiter*innen oder eine Einrichtung dienstlich begründete Mehrarbeit leisten soll, so ist von der zuständigen Führungskraft ein Antrag auf Überstunden an die Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu stellen.
    • Sofern Sie teilweise vor Ort und teilweise im Homeoffice arbeiten, gelten die Fahrten zwischen Arbeitsplatz und Homeoffice nicht als Arbeitszeit.

    Erläuterungen Risikogruppe:

    Für Personen, die nach RKI als Risikopersonen zählen, gilt unverändert die folgende Regelung:

    • Risikogruppen sollte das Fernbleiben vom Arbeitsplatz ermöglicht werden, wenn dort die empfohlenen Arbeitsschutzmaßnahmen nicht eingehalten werden können. Hier ist besonders die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen oder, wenn dies nicht möglich ist, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aller beteiligten Personen zu berücksichtigen. Büroarbeitsplätze in einem Einzelbüro stellen beispielsweise kein Infektionsrisiko dar.
    • Wenn Führungskräfte ihren Mitarbeiter*innen (auch studentischen Hilfskräften) einen sicheren Arbeitsplatz anbieten können, besteht auch für Risikogruppen keine Notwendigkeit, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Bei Fragen zur Einschätzung der Erkrankung eines*r Beschäftigten und/oder zur Gestaltung eines möglichst sicheren Arbeitsplatzes bietet der Betriebsärztliche Dienst Beratung für Führungskräfte und Beschäftigte an.
    • Eine ärztliche Bescheinigung, dass eine Person zur Risikogruppe gehört, ist für sich nicht ausreichend, um eine Freistellung von der Arbeit zu erhalten. Vielmehr bedarf es einer Stellungnahme des Betriebsärztlichen Dienstes.

    Allgemeine Erläuterungen:

    Soweit eine einrichtungsinterne Regelung ausnahmsweise dazu führt, dass eine auf bestimmte Zeit festgelegte Verschiebung der Funktionszeit (zum Beispiel um eine Art Schichtbetrieb zu gewährleisten) der Zustimmung des Personalrates bedarf, ist die wie gewohnt durch die Personalabteilung einzuholen.

    Die vorstehenden Regelungen werden kurzfristig angepasst, wenn das jeweilige Infektionsgeschehen und die rechtlichen Regelungen dies erforderlich machen.

    Für Fragen zur möglichen Ausgestaltung der Vor-Ort-Arbeitsplätze im Hinblick auf zu beachtende Sicherheitsvorkehrungen stehen Ihnen die Stabsstellen Sicherheitswesen/Umweltschutz und/oder Betriebsärztlicher Dienst zur Verfügung. Arbeitsrechtliche Fragen richten Sie wie immer gern an die Personalabteilung.

    Die bisher gewonnenen positiven Erfahrungen (Homeoffice, Telearbeit, Mobiles Arbeiten) sollten genutzt werden, um für alle Beteiligten Verbesserungen zu erreichen.
    Eine Dienstvereinbarung Telearbeit wird in nächster Zeit abgeschlossen.

    #5 04.02.2021

  • Infektion (Verdacht oder diagnostiziert), Quarantäne und Krankheitssymptome

    Link: Ablaufplan bei COVID19-Fällen an der Universität Göttingen (ohne UMG) für Bereich „Beschäftigte“

    Leitfaden zum Umgang mit Quarantäne und Krankheitssymptomen

    I. Mitarbeiter*in selbst betroffen

    1. Mitarbeiter*in nachweislich infiziert

    a) Mit Symptomen

    Was passiert?:

    Die Ärztin/Der Arzt stellt eine AU-Bescheinigung aus. Das Gesundheitsamt ordnet eine Absonderung (Quarantäne) an.

    Bekomme ich Gehalt/Besoldung?:

    Entgeltfortzahlung nach § 22 TV-L i.V.m. Entgeltfortzahlungsgesetz für 6 Wochen zzgl. Krankengeldzuschuss (Beschäftigte) bzw. Besoldungsgewährung gem. § 67 NBG (Beamte) bzw. Entgeltfortzahlung gem. Entgeltfortzahlungsgesetz für 6 Wochen (Hilfskräfte).

    Was muss ich tun?:

    Die Anordnung des Gesundheitsamtes und die Krankschreibung (einschl. des Vordrucks „Mitteilung einer Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit“) sind an die Personalabteilung zu übersenden. Die Führungskraft ist zu informieren. Das Gesundheitsamt wird Ihnen mitteilen, wenn Sie wieder zur Arbeit gehen dürfen.

    Sollte die angeordnete Quarantäne über die Dauer der Krankschreibung hinausgehen, übersenden Sie bitte auch die Anordnung des Gesundheitsamtes einschl. des Vordrucks „Mitteilung Abwesenheit Corona“ an die Personalabteilung.

    b) Ohne Symptome

    Was passiert?:

    Es wird keine AU-Bescheinigung ausgestellt. Das Gesundheitsamt ordnet eine Absonderung (Quarantäne) an.

    Bekomme ich Gehalt/Besoldung?:

    Entgeltfortzahlung nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz für 6 Wochen (Beschäftigte und Hilfskräfte) bzw. Besoldungsgewährung gem. § 67 NBG (Beamte).

    Was muss ich tun?:

    Die Anordnung des Gesundheitsamtes ist an die Personalabteilung zu übersenden. Die Führungskraft ist zu informieren.

    2. Mitarbeiter*in mit Krankheitssymptomen ohne nachgewiesene CoVid19-Infektion

    a) unspezifische Krankheitssymptome

    Bei allgemeinen, unspezifischen und einzeln auftretenden Krankheitssymptomen außerhalb der unten genannten spezifischen Krankheitssymptome (b) darf die*der Mitarbeiter*in in der Dienststelle zur Arbeit erscheinen.

    Aufgrund der besonderen Situation wird dennoch empfohlen, einen Arzt zu kontaktieren und die Symptome abklären zu lassen.

    b) spezifische Krankheitssymptome

    Bei   nachfolgend   genannten   Symptomen   besteht   gemäß dem Allgemeinen Hygieneregeln (HYGIENEKONZEPT) ein   Betretungsverbot   für   die Gebäude der Universität Göttingen: ungeklärten Erkältungssymptomen, insbesondere mit Fieber,  Halsschmerzen, Husten und/oder Geruchs-/Geschmacksstörung.

    Was ist die Folge?

    Bleiben Sie zu Hause und gehen Sie bitte zum Arzt.

    Sie erhalten für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit Gehalt bzw. Besoldung nach den jeweils für Sie geltenden Regelungen. Die entsprechende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist der Personalabteilung vorzulegen.

    Sollten Sie in der Folge positiv auf Covid19 getestet werden, gelten die bereits zuvor genannten Regelungen.

    Sollte kein Covid19-Test notwendig oder dieser negativ gewesen sein, können Sie nach Genesung an den Arbeitsplatz zurückkehren. Ein gesondertes Attest ist nicht erforderlich.

    3. Mitarbeiter*in ohne Krankheitssymptome, aber ausstehendem eigenen Testergebnis (ohne selbstverschuldete Testung aufgrund einer Rückreise aus einem Risikogebiet – siehe Eintrag: Einreisequarantäne):

    Sie sind nach den gesetzlichen Vorschriften weder arbeitsunfähig noch im Sinne des Infektionsschutzgesetzes in Quarantäne. Zum Schutz der Kolleg*innen hat das Präsidium ein Betretungsverbot und folgende Regelung beschlossen:

    • Informieren Sie umgehend Ihre Führungskraft und mit dem entsprechenden Vordruck auch die Personalabteilung (ggf. nachreichen).
    • Soweit möglich arbeiten Sie bis zum endgültigen Testergebnis im Homeoffice.
    • Ist Ihr Arbeitsplatz nicht für das Homeoffice geeignet, werden Sie für die Zeit mit Entgelt/Besoldung freigestellt.
    • Soweit vorhanden ist ein Nachweis über die ausstehende Testung oder eine entsprechende Anordnung des Gesundheitsamtes einzureichen.

    In Frage kommt hier zum Beispiel eine Testung aufgrund eines Kontaktes zu einer infizierten Person außerhalb des eigenen Haushaltes.

    Nicht in diese Kategorie fällt eine Testung aufgrund einer Rückreise aus einem Risikogebiet. Bitte lesen Sie hierzu die Ausführungen im Eintrag: Einreisequarantäne).

    II. Kontaktperson einer*s Mitarbeiters*in betroffen

    1. Kontaktperson nachweislich infiziert

    Was passiert?

    Bitte kontaktieren Sie das Gesundheitsamt und folgen Sie deren Anweisungen.

    Bekomme ich Gehalt/Entgelt?

    • Ordnet das Gesundheitsamt eine Quarantäne an, erhalten Sie Entgelt nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz für 6 Wochen (Beschäftigte und Hilfskräfte) bzw. Besoldung gem. § 67 NBG (Beamte).
    • Ordnet das Gesundheitsamt zunächst einen Test ohne eine ausdrückliche Quarantäne an, gelten die unter A.I.3.) genannten Regelungen. Sie dürfen die Universität dann nicht betreten. Sofern die Arbeit nicht im Homeoffice erledigt werden kann, erfolgt eine bezahlte Freistellung.
    • Ordnet das Gesundheitsamt keinen Test an, können Sie regulär arbeiten.

    Fallkonstellation: Kolleg*in infiziert:

    Für den Fall, dass sich das Gesundheitsamt nicht zeitnah meldet und daher Unsicherheit bzgl. einer möglichen Ansteckungsgefahr besteht, gilt Folgendes:

    • Mitarbeiter*innen, die ihre Arbeitsleistung im Homeoffice erbringen können (dienstliche und technische Voraussetzungen müssen hierzu erfüllt sein), sollen im Homeoffice tätig werden.
    • Für Mitarbeiter*innen, die ihre Arbeitsleistung nicht oder nicht vollständig im Homeoffice erbringen können, sind zunächst die Umstände zu prüfen. Dafür nimmt die Führungskraft umgehend Kontakt mit Herrn Hoffmann, Stabsstelle Sicherheit und Umweltschutz, auf. Erst nach dieser Prüfung kann in Absprache mit der Leitung der Personalabteilung eine Freistellung mit Entgelt erfolgen.

    2. Kontaktperson mit Krankheitssymptomen ungetestet

    a) unspezifische Krankheitssymptome

    Bei den o.g. unspezifischen Krankheitssymptomen einer Kontaktperson (insbesondere im eigenen Haushalt) besteht kein Anlass, der Dienststelle fernzubleiben.

    b) spezifische Krankheitssymptome

    Bei   nachfolgend   genannten   Symptomen   besteht   gemäß dem Allgemeinen Hygieneregeln (HYGIENEKONZEPT) ein   Betretungsverbot   für   die Gebäude der Universität Göttingen: ungeklärten Erkältungssymptomen, insbesondere mit  Fieber,  Halsschmerzen, Husten und/oder Geruchs-/Geschmacksstörung.

    3. Kontaktperson mit/ohne Krankheitssymptome und ausstehendem Testergebnis

    a) Kontaktperson im eigenen Haushalt

    Zum Schutz der Kolleg*innen hat das Präsidium ein Betretungsverbot und folgende Regelung beschlossen:

    • Informieren Sie umgehend Ihre Führungskraft und mit dem entsprechenden Vordruck auch die Personalabteilung (ggf. nachreichen).
    • Soweit möglich arbeiten Sie bis zum endgültigen Testergebnis im Homeoffice.
    • Ist Ihr Arbeitsplatz nicht für das Homeoffice geeignet, werden Sie für die Zeit mit Entgelt/Besoldung freigestellt.
    • Soweit vorhanden ist ein Nachweis über die ausstehende Testung oder eine entsprechende Anordnung des Gesundheitsamtes einzureichen.

    b) andere Kontaktperson

    Bis zum abschließenden Testergebnis und Anordnungen des Gesundheitsamtes gehen Sie regulär Ihrer Arbeit nach, es besteht kein Betretungsverbot.

    III. Corona-Warn-App und Laienschnelltests

    Sofern Ihnen die Corona-Warn-App mitteilt, dass Sie Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben, ist dies allein kein Grund, der Arbeit fernzubleiben.

    Bitte melden Sie sich beim Gesundheitsamt und folgen Sie den weiteren Schritten.

    Zum Thema „Laienschnelltest“ lesen Sie bitte das Kapitel „Laienschnelltest“ im A-Z-Register.

    Weitere Information

    COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun? Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger (Webseite des RKI)

    #5 31.03.2021

  • Infektionsschutz

    Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

    Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen richtiges Husten und Niesen, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (wenigstens 1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden.

    Bitte beachten Sie auch diesen Hinweis unseres Betriebsärztlichen Dienstes: Wenn Sie sich vor einer Infektion mit Coronaviren schützen wollen, reicht gründliches Händewaschen vollkommen aus. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist nicht erforderlich. Da Desinfektionsmittel und persönliche Schutzausrüstung – die in der Versorgung von Kranken dringend gebraucht werden – inzwischen weltweit knapp werden, bitten wir nachdrücklich darum, diese nicht unsachgemäß und unnötig einzusetzen. Die Krankenhäuser und medizinischen Dienste benötigen diese raren Mittel dringend zum Schutz der Personen, die Patienten mit Infektionen pflegen und versorgen müssen.

    Derzeit finden sich in den Medien und im Internet zahlreiche Tipps und Hinweise. Wie kann man da durchblicken? Unser Betriebsärztlicher Dienst empfiehlt die Internet-Seiten des Robert-Koch-Insituts und infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die viele Hinweise enthalten, u.a. zu:

    Zusätzlich bietet infektionsschutz.de eine Seite mit nützlichen Infografiken zum Ausdrucken und für Aushänge.

    Da diese Seite in den letzten Tagen immer wieder überlaufen war, stellen wir Ihnen hier die drei wichtigsten Grafiken lokal zum Download zur Verfügung:

  • Jahresgespräche

    In Abstimmung mit dem Personalrat können die Jahresgespräche im Jahr 2021 bis zum 31.12.2021 durchgeführt werden.
    Für das Jahr 2021 empfehlen wir, die Jahresgespräche nach Möglichkeit in Präsenz (unter Beachtung aller Hygienemaßnahmen) zu führen.
    In Ausnahmefällen dürfen die Jahresgespräche über Videokonferenz (vornehmlich Big Blue Button) geführt werden. Voraussetzung für die virtuelle Durchführung ist das beiderseitige Einverständnis von Mitarbeiter*in und Führungskraft sowie die Herstellung einer absolut vertraulichen und ungestörten Gesprächsführung. Um dies zu gewährleisten, bedarf es beiderseitig eines geschlossenen Raumes. Zudem muss sichergestellt werden, dass keine weiteren Personen anwesend sind oder mithören können. Nutzen Sie daher bitte unbedingt Kopfhörer.

    #5 07.01.2021

  • Kinderbetreuung

    Personalrechtliche Aspekte bei fehlender Kinderbetreuung

    I. Schließung der Betreuungseinrichtung bzw. Betretungsverbot

    Anmerkung: ein Betretungsverbot einer Bildungseinrichtung besteht z.B., wenn das Kind aufgrund eines Kontaktes zu einer infizierten Person ohne die Anordnung eines Testes vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt wird.

    Für Beschäftigte/Auszubildende/Hilfskräfte gilt Folgendes:

    Zusammengefasst bestehen für Beschäftigte/Auszubildende/Hilfskräfte die im Folgenden genannten Freistellungen zur Betreuung minderjähriger Kinder:

    a) bezahlte Freistellung im Rahmen der universitätsinternen 10-Tage-Regelung

    • Eine Freistellung von insgesamt max. 10 Arbeitstagen (bezogen auf eine 5-Tage-Woche) kann, wenn Sie Ihre Arbeitsleistung nicht zur Verfügung stellen können, unter folgenden Voraussetzungen gewährt werden:
      • Ihr Kind hat das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet oder Ihr Kind ist pflegebedürftig und
      • Sie können die erforderliche Betreuung nicht anderweitig sicherstellen.

    Sofern die wöchentliche Arbeitszeit anders als auf fünf Arbeitstage verteilt ist, erhöht oder vermindert sich der Anteil entsprechend. Die Tage müssen nicht zwingend am Stück genommen werden, es ist auch eine tageweise Gewährung möglich und sinnvoll.

    Diese Freistellungstage können auch als halbe Arbeitstage gewährt werden. Bei der Beantragung ist dies kenntlich zu machen.

    b) Für gesetzlich Versicherter: unbezahlte Freistellung gem. § 45 Abs. 2a SGB V

    • Der Anspruch besteht für insgesamt 20 Arbeitstage, für Alleinerziehende bis zu 40 Tagen.
    • Sie erhalten Kinderkrankengeld von der Krankenkasse.
    • Der Anspruch besteht nur, wenn keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind pandemiebedingt beaufsichtigt bzw. betreut werden muss.

    c) Für privat Versicherte sowie nach Ausschöpfung der Kind-krank-Tage gem. § 45 Abs. 2a SBG V: unbezahlte Freistellung gem. § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz

    • Es erfolgt eine Entschädigungszahlung nach Infektionsschutzgesetz in Höhe von max. 67 % vom Netto.
    • Der Anspruch besteht nur, wenn keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind pandemiebedingt beaufsichtigt bzw. betreut werden muss.
    • Entschädigungsanspruch für Zeiten außerhalb der Schulferien für max. 10 Wochen pro Anspruchsberechtigte*r bzw. 20 Wochen für Alleinerziehende
    • Diese Entschädigung wird durch die Arbeitgeberin Universität ausgezahlt und Sie behalten Ihren aktuellen Sozialversicherungsstatus bei.

    Sofern diese Tage ausgeschöpft sind, sollte vorrangig wiederrum Gleitzeitausgleich oder Erholungsurlaub in Anspruch genommen bzw. ggf. Teilzeit beantragt werden.

    Für Kinder, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, kann weder eine bezahlte Freistellung, noch eine Leistung nach SBG oder IFSG in Anspruch genommen werden.

    Für Beamte gilt Folgendes:

    • Gemäß § 9 der Nds. Sonderurlaubsverordnung (Nds. SUrlVO) kann Beamt*innen Urlaub unter Weitergewährung der Bezüge aus wichtigen persönlichen Gründen in dringenden Fällen im Umfang von bis zu drei Arbeitstagen pro Urlaubsjahr gewährt werden. Diese Freistellung kann auch in Form von halben Tagen gewährt werden. Darüber hinaus kann im Einzelfall Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge gemäß § 11 Nds.SUrlVO gewährt werden, auch dann, wenn die Beamt*in aufgrund der Schließung einer Kindertagesstätte oder Schule die Betreuung ihres*seines minderjährigen Kindes sicherstellen muss, eine anderweitige Betreuung nicht gewährleistet ist und andere Maßnahmen, wie Home-Office, nicht durchführbar oder zweckmäßig sind.
    • Zudem hat die Landesregierung aktuell die geplante Änderung der Niedersächsischen Sonderurlaubsverordnung zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Der Anspruch der niedersächsischen Beamt*innen auf Sonderurlaub soll zur Sicherstellung der Beaufsichtigung, Betreuung und Pflege eines schwer erkrankten Kindes sowie der bedarfsgerechten Pflege einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen befristet für die Jahre 2020 und 2021 angehoben werden. Mit der beabsichtigten zeitlich begrenzten Anhebung der Sonderurlaubstage soll die Betreuung, Beaufsichtigung oder Pflege eines erkrankten Kindes während der COVID-19-Pandemie ermöglicht werden. Damit schließt sich Niedersachsen den Regelungen des Bundes und anderer Bundesländer an. Der Anspruch auf Sonderurlaub unter Weitergewährung der Bezüge soll sich für die niedersächsischen Beamtinnen und Beamten bei der Erkrankung eines Kindes um fünf Tage im Urlaubsjahr, bei Auftreten einer akuten Pflegesituation um neun Tage im Urlaubsjahr erhöhen. Erforderlich ist hier jedoch die Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attestes.

    Um eine Freistellung zur Betreuung Ihres Kindes – unabhängig von der Rechtsgrundlage – zu erhalten, füllen Sie bitte den Vordruck „Corona – Mitteilung Abwesenheit und Freistellung“ aus (https://intern.uni-goettingen.de/services/Seiten/default.aspx#C) und senden diesen, gern auch per Email, an Ihre*n Personalsachbearbeiter*in.II. Einschränkung der eigentlich vereinbarten Betreuungsleistung (z.B. coronabedingt kein Nachmittagshort)

    Weder gesetzlich noch tarifvertraglich besteht in diesen Fällen die Möglichkeit einer bezahlten Freistellung. Das Präsidium hat sich jedoch mit dem Personalrat darauf verständigt, in diesen Fällen die Möglichkeit des Homeoffice weiterhin zu nutzen, sofern die Voraussetzungen (Arbeitsplatz, technische Voraussetzungen) gegeben sind. Homeoffice ist in jedem Fall mit der Führungskraft abzusprechen. Es ist eine Bescheinigung der Betreuungseinrichtung vorzulegen.

    #CD #5 22.01.2021

  • Kontaktdatenerfassung

    Bereich Beschäftigte:

    Auch angesichts einer „Kontaktdatennachverfolgung“ entscheiden Sie selbstverständlich weiterhin selbst, was mit Ihren persönlichen Daten geschieht, das gilt vor allem bei den besonders sensiblen Gesundheitsdaten. Dennoch ist die Arbeitgeberin Universität für das Wohl aller Beschäftigten verantwortlich und muss diese vor einer möglichen Infektion schützen. Es ist daher unerlässlich, dass Sie die Information eines positiven Corona-Tests unmittelbar an die Universität übermitteln. Diese Daten werden selbstverständlich nicht schriftlich in den Akten vermerkt, sondern nur für die Ermittlung etwaiger Kontaktpersonen genutzt. Es sollte versucht werden, Kontakte soweit wie möglich ohne Namensnennung zu identifizieren.

    Link: Ablaufplan bei COVID19-Fällen an der Universität Göttingen (ohne UMG) für Bereich „Beschäftigte“

    Bereich Studierende:

    Bei Studierenden gilt wie bei Beschäftigten, dass die Universität sich auch für das Wohl aller Studierenden verantwortlich fühlt. Daher ist auch bei Studierenden unerlässlich, dass Sie die Information eines positiven Corona-Tests unmittelbar an die Universität übermitteln. Diese ist im Gegensatz zu Beschäftigten und Lehrenden freiwillig. Auch hier sollte versucht werden, Kontakte so weit wie möglich ohne Namensnennung zu identifizieren.

    Link: Ablaufplan bei COVID19-Fällen an der Universität Göttingen (ohne UMG) für Bereich „Studierende Lehrende“

    Wurden in der betroffenen Einrichtungen Kontaktpersonen der Kategorie II ermittelt, kann dieses Dokument als Orientierungshilfe für das weitere Vorgehen dienen. Diese Information können Sie auch an die betroffenen Personen weiterleiten.

    Link: Maßnahmen gegen das Coronavirus: Orientierungshilfe für Kontaktpersonen der Kategorie II

    #S 11.12.2020

    Alle Informationen zur an der Universität eingesetzten Software finden Sie auf https://www.uni-goettingen.de/de/632070.html

    Infografik: Kontaktpersonennachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen (Webseite des RKI)

    Eine Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Universität Göttingen soll so weit wie möglich verlangsamt und Krankheitsfälle verhindert werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen zu identifizieren. Diese „Kontaktdatennachverfolgung“ erfolgt ausschließlich durch das zuständige Gesundheitsamt. Nichtsdestotrotz ist die Universität angehalten, sich auf diese Vorfälle vorzubereiten und das Gesundheitsamt  bei der Ermittlung schnellst- und bestmöglich zu unterstützen.

  • Krisenstab

    Der Krisenstab der Universität Göttingen arbeitet in enger Abstimmung mit der Universitätsmedizin Göttingen, der Stadt und dem Gesundheitsamt Göttingen sowie dem Studentenwerk. Er wird geleitet von den beiden hauptberuflichen Vizepräsident*innen Prof. Dr. Norbert Lossau und Dr. Valérie Schüller. Im Krisenstab vertreten sind unter anderem die Personalabteilung, Studium und Lehre, Göttingen International, das Gebäudemanagement, der CIO IT, der Datenschutzbeauftragte, Sicherheitswesen und Umweltschutz, der Betriebsärztliche Dienst und die Tierschutzbeauftragte. Hinzu kommen Vertreter*innen von Senat und PErsonalrat sowie Gäste aus der UMG, der Stadt und des Gesundheitsamts sowie des Studentenwerks. (Organigramm des Krisenstabs

    Der Krisenstab stimmt sich zu allen relevanten Themen ab und tagte bis Juni einmal pro Woche, aktuell alle zwei Wochen.

    Für die tägliche Arbeit berät sich die Leitung des Krisenstabs zweimal wöchentlich mit Universitätspräsident Prof. Dr. Reinhard Jahn, wobei bei Bedarf weitere Mitglieder des Präsidiums hinzugezogen werden.

    #ÖA 27.05.2020

  • Laienschnelltest

    Im Bund-Länder-Beschluss vom 22.03.2021 wurde daran festgehalten, dass im Rahmen der Selbstverpflichtung der Arbeitgeber auch weiterhin regelmäßige Testungen der Beschäftigten in Betrieben erfolgen sollen. In Umsetzung dieses Appels stellt das Land Niedersachsen im Rahmen eines Projektes der Universität nun Antigen-Selbsttests zur Verfügung. Es handelt sich dabei um Tests, die durch die Beschäftigten selbst vorgenommen werden können („Laienschnelltest“). Medizinisches Fachpersonal oder Fachkenntnisse sind dazu nicht erforderlich, da der Test nur im vorderen Nasenbereich (nasaler Abstrich) genommen wird (s. auch Vor-Information der Laienschnelltest).

    Den in der Universität anwesenden Beschäftigten soll einmal pro Woche ein Test angeboten werden. Die Verwendung der Tests geschieht auf freiwilliger Basis. Die Verteilung der Tests erfolgt in den Einrichtungen (s. hierzu Ablaufplan der Verteilung und Durchführung der Laienschnelltests). Sprechen Sie hierzu Ihre/Ihren Vorgesetzte*n an. Eine Bestellung kann nicht über die üblichen Bestelltools der Beschaffung erfolgen. Bitte stimmen Sie Ihren Bedarf innerhalb der Einrichtung ab. Die Bestellung der Tests erfolgt über die Einrichtungsleitungen/Führungskräfte in den zuvor festgelegten Bestellabläufen. Die Bestellungen müssen jeweils montags für die Folgewoche vorliegen.

    Führungskräfte/Einrichtungsleitungen die über keine Informationen zur Beschaffung der Tests verfügen wenden sich bitte an: laienschnelltest@uni-goettingen.de.

    Die Tests sollen möglichst zu Hause durchgeführt werden. In den Einrichtungen soll sichergestellt werden, dass pro Person nur ein Test in der Woche ausgegeben wird. Im Falle eines positiven Testergebnisses sind die Beschäftigten verpflichtet, ihre/n Vorgesetzte*n darüber zu informieren und über ihren Hausarzt oder ein Testzentrum einen PCR-Test zur Bestätigung durchführen zu lassen. Ist auch dieser positiv, gelten die in der A-Z-Liste unter „Infektion“ genannten Regeln. (siehe auch Information für Beschäftigte)

    Es handelt sich momentan noch um ein Projekt, aus dem Erkenntnisse zur Wirksamkeit dieser Schnelltests gewonnen werden sollen. Die Universität ist aufgefordert, die Anzahl positiver Schelltests und positiv bestätigter PCR-Tests an das Land Niedersachsen zu melden. Dazu ist es erforderlich, dass

    • der/die jeweilige Vorgesetzte bei Kenntnis positiver Schnelltests die Anzahl ohne personenbezogene Daten und
    • die Anzahl positiv bestätigter PCR-Tests (nach vorherigem positiven Schnelltest) ohne personenbezogene Daten an die E-Mail-Adresse: laienschnelltest@uni-goettingen.de meldet (s. Ablaufplan der Verteilung und Durchführung der Laienschnelltests).

    Die Bereitstellung der Schnelltests durch das Land bietet der Universität die Möglichkeit, ihre seit November 2020 im Rahmen des CCS umgesetzte Teststrategie bestmöglich mit den nun verfügbaren Schnelltests zu kombinieren. Die Möglichkeit einer Teilnahme an einer Testung im Rahmen des CCS bleibt hiervon unberührt und wird weiterhin als wöchentliche Testung empfohlen.

    Anregungen oder Rückfragen bitte an die E-Mail-Adresse: laienschnelltest@uni-goettingen.de.

    #S 12.04.2021

  • Lüftung
  • Masken

    Nach dem Bund-Länder-Beschluss vom 19.01.2021 zur Verschärfung der Corona-Schutz-Maßnahmen ist es erforderlich gewesen, die Arbeitsschutzstandards, des Ministeriums für Arbeit und Soziales die sich an den Arbeitgeber richten, anzupassen. Dies ist durch die Corona-Arbeitsschutzverordnung erfolgt, die ab 27.1.2021 anzuwenden ist. Die bereits bekannte AHA-L-Regel (Abstand-Hygiene-(Alltags)maske-Lüften) bleibt weiter bestehen und muss dringend eingehalten werden.

    Geändert hat sich:

    Tragen von Masken

    Da die Alltagsmasken (Mund-Nase-Bedeckung aus Stoff), die bislang getragen werden müssen, keiner Normierung im Hinblick auf die Schutzwirkung unterliegen, ist nun auch das Tragen von medizinischen Masken bei Nichteinhaltung des Mindestabstands verpflichtend. Der medizinischen Maske wird eine höhere Schutzwirkung zugeschrieben (besonders durch die Vorgaben zum Schutzvlies). Es geht aber nach wie vor um die Ausbreitung von Aerosolen (Fremdschutz). Wenn alle eine Maske mit guten Filtereigenschaften beim Ausatmen tragen, schützen sich alle Personen gegenseitig. Zu medizinischen Masken zählen OP-Masken, Masken des Standards KN95/N95 oder FFP2-Masken. Diese müssen von Arbeitsgeber bzw. von der jeweiligen Einrichtung zur Verfügung gestellt werden.

    An der Universität besteht das Schutzkonzept weiterhin aus Einhaltung des Mindestabstands und regelmäßigem Lüften der Räume. Es ist daher weitestgehend ausreichend statt der jetzigen Mund-Nasen-Bedeckung aus Stoff, eine OP-Maske zu tragen (es ist aber darauf zu achten, dass es sich tatsächlich um ein Medizinprodukt handelt!). FFP2, KN95/N95-Masken sind nur in Ausnahmefällen notwendig. Da diese Masken eine zusätzliche Belastung darstellen und weitere Forderungen bzgl. Unterweisung, Tragdauer usw. an den Arbeitgeber gerichtet sind, ist die Verwendung von FFP2/KN95/N95-Masken mit der Stabsstelle Sicherheitswesen und Umweltschutz abzustimmen.

    Die Bestellung dieser Masken erfolgt durch die Einrichtungen über die Bestellsysteme GoeChem und EBP oder über den Zentralen Einkauf (das Anforderungsformular Zentraler Einkauf finden Sie unter https://eforms.uni-goettingen.de/lip_zvw/content.do). Hotline Zentraler Einkauf: Telefon: 0551/39-27000, Telefax: 0551/39-27001, mailto:zentraler.einkauf@uni-goettingen.de .

    An den Vorgaben der Universität, wann eine Maske (MNB) zu tragen ist, ändert sich nichts. Die verschärften Regeln gelten weiterhin bis 30.4.2021.

    Tragepflicht: Für alle Personen (inkl. Besucher*innen) gilt in allen Gebäuden der Universität bis zum Erreichen des Arbeitsplatzes, Sitzplatzes usw. auf allen Verkehrswegen, auf Treppen, in Aufzügen, Sanitär-, Kopierräumen usw. eine Tragepflicht der Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Die Tragepflicht gilt zudem in Hörsälen und Seminarräumen sowie bei Besprechungen, Sitzungen und Veranstaltungen u.ä. auch nach Einnahme des Sitzplatzes, auch dann wenn der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Sitzplätzen eingehalten wird.

    An Arbeitsplätzen wird auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung und der Allgemeinen Hygieneregeln über eine weitergehende Tragepflicht durch die jeweiligen Einrichtungen entschieden.

    Für das Universitätsgelände gelten die jeweiligen Allgemeinverfügungen der Stadt Göttingen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unter freiem Himmel entsprechend.

    Eine Teilnahme an Veranstaltungen, Vorlesungen, Seminaren, Besprechungen und sonstigen universitären Formaten ist regelmäßig nur unter Einhaltung der aus diesem Beschluss folgenden Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung zulässig. Ausnahmen können nur bei Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests zugelassen werden. In diesen Fällen werden einzelfallbezogene Lösungen gesucht.

    Die Universität wird diese Regelungen zeitnah an das Infektionsgeschehen anpassen. Wir hoffen, sie bei vermindertem Infektionsgeschehen wieder lockern zu können.

    Häufig gestellte Fragen zu diesem Thema

    Wie können OP-Masken bezogen werden?

    Die Bestellung dieser Masken erfolgt durch die Einrichtungen über die Bestellsysteme GoeChem und EBP oder über den Zentralen Einkauf (das Anforderungsformular Zentraler Einkauf finden Sie unter https://eforms.uni-goettingen.de/lip_zvw/content.do). Hotline Zentraler Einkauf: Telefon: 0551/39-27000, Telefax: 0551/39-27001, mailto:zentraler.einkauf@uni-goettingen.de .

    Was ist bei der Verwendung der OP-Einmalmasken zu beachten?

    Vor dem Aufsetzten die Hände unbedingt mit Seife und Wasser oder Desinfektionsmittel reinigen (Kontaminationsmöglichkeit der übrigen Masken in der Verpackung). Beim Aufsetzen darauf achten, dass sich der Teil mit dem Metallbügel oben befindet. Bei Masken mit Ohrschlaufen, diese hinter die Ohren führen. Unten muss die Maske unterhalb des Kinns gezogen werden. An der Nase muss der Metallbügel möglichst dicht angedrückt werden, so dass nach oben und auch zu den Seiten möglichst wenig Luft entweichen kann. Beim Absetzen der Maske ist darauf zu achten, dass diese möglichst nur an den Schlaufen berührt wird.

    Bitte auch hier schauen:

    Wie lange darf die OP-Maske getragen werden?

    Es gibt keine Tragzeitbeschränkung für die OP-Masken, aber maximal die Dauer einer Schicht. Bei Durchfeuchtung muss die Maske gewechselt werden, da sie dann die Filterwirkung verliert. Die Durchfeuchtung der Maske ist davon abhängig, wie viel gesprochen wird.

    Wie erkennt man, dass es sich um eine medizinische OP-Maske handelt?

    An der CE-Kennzeichnung auf der Verpackung.

    Welchem Typ muss die OP-Maske entsprechen?

    Darüber gibt die Verordnung keine Auskunft. Es ist davon auszugehen, dass Typ I ausreichend ist. Laut Verordnung muss es sich um ein Medizinprodukt nach der Richtlinie 93/42/EWG handeln, es sind „vorzugsweise Produkte nach der Norm EN 14683:2019-10 zu verwenden“. Dieses sind Medizinprodukte der Risikoklasse I, die für den Fremdschutzentwickelt wurden.

    Was soll gemacht werden, wenn durch Lieferengpässe keine OP-Masken zu bekommen sind?

    Wenn andere medizinische Masken (FFP2, KN 95, N95) zu bekommen sind, müssen dies getragen werden (in dem Fall bitte die Stabsstelle Sicherheitswesen und Umweltschutz kontaktieren!). Sind diese auch nicht zu bekommen, muss die Mund-Nasen-Bedeckung weiter getragen werden. Es ist aber darauf zu achten, dass es sich dabei um möglichst dichtes Gewebe handelt. Je größer der Atemwiderstand, desto besser die Filterwirkung! Halstücher aus Kunstfaser sind nicht geeignet. Die von der Uni zur Verfügung gestellten MNB sind geeignet.

    Müssen die medizinischen Masken besonders entsorgt werden?

    Nein. Bitte über den Hausmüll entsorgen.

    Was bedeutet die Maskenpflicht in Veranstaltungen für Lehrende und Studierende?

    Grundsätzlich besteht auch für Lehrende Maskenpflicht. Nur wenn der Abstand von mindestens 3, besser 4 – 5 Meter der Vortragenden zu den Studierenden gesichert ist, ist das Tragen der Maske aus Gründen der Funktionalität und Praktikabilität nicht zwingend. Eine Änderung bereits vermessener Räume sowie eine damit ggf. verbundene Reduktion der Teilnehmer*innenzahlen ist aufgrund der insgesamt begrenzten Raumkapazitäten und der damit verbundenen komplexen Zeitplanung für die Lehrveranstaltungen nicht möglich.

    Gilt die Maskenpflicht auch bei Prüfungen?

    Die Pflicht zum Tragen einer MNB für Studierende und Lehrende besteht auch bei mündlichen und schriftlichen Präsenzprüfungen. Zum Trinken und Essen darf diese kurzzeitig abgenommen werden

    Gibt es eine generelle Maskenpflicht auf dem Campus außerhalb von Gebäuden?

    Bei der Maskenpflicht im Freien orientieren wir uns an den Verordnungen von Stadt und Land. Aktuell (06.11.2020) heißt dies: Auf dem Universitätsgelände innerhalb des Walls besteht Maskenpflicht, nicht aber auf dem Universitätsgelände außerhalb. Natürlich steht es Ihnen frei, auch dort eine Maske zu tragen. Vor allem bitten wir Sie aber, überall auf die Abstandsregeln zu achten.

    #S & ÖA 26.01.21

  • Maßnahmenkatalog

    Seit dem 22.10.2020 wird der Maßnahmekatalog durch die Allgemeinen Hygieneregeln (Hygienekonzept) ersetzt.

    #ÖA 23.10.2020

  • Mensen

    Sind die Mensen geöffnet?

    Die Mensen und Cafeterien des Studentenwerks sind vom 14. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 geschlossen.

    direkt zu Informationen des Studentenwerks

  • Mobiles Arbeiten

    Welche Hilfen bekomme ich beim mobilen Arbeiten?

    Informationen für ein mobiles Arbeiten

  • Notfallplan

    Was ist ein Notfallplan und was sollte er enthalten?

    Um auf mögliche Szenarien vorbereitet zu sein, sind die Einrichtungen der Universität gebeten worden, Notfallpläne für den Fall, dass im Umfeld eine infizierte Person festgestellt wird und/oder der Bereich oder das Gebäude geschlossen werden muss, anzufertigen. Der Notfallplan sollte folgende Fragen aufgreifen:

    1. Welche präventiven Maßnahmen kann ich innerhalb der Abteilung/Einrichtung ergreifen, um das Risiko eines gleichzeitigen Ausfalls aller Mitarbeiter zu minimieren?
    2. Welche Aufgaben müssen zwingend erledigt werden, auch wenn nur noch wenige Mitarbeiter*innen zur Verfügung stehen?
    3. Welche Aufgaben können nicht mehr erfolgen, wenn keine oder nur sehr wenige Mitarbeiter*innen zur Verfügung stehen?
    4. Sind Fristen einzuhalten und müssen Dritte informiert werden, dass gewisse Aufgaben derzeit nicht erledigt werden können?

  • Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

    Risikogruppen sollte das Fernbleiben vom Arbeitsplatz angeboten werden, wenn dort die empfohlenen Arbeitsschutzmaßnahmen nicht eingehalten werden können. Hier sind besonders die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen und das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aller beteiligten Personen zu berücksichtigen. Büroarbeitsplätze in einem Einzelbüro stellen beispielsweise kein Infektionsrisiko dar.

    Wenn Führungskräfte ihren Mitarbeiter*innen (auch studentischen Hilfskräften) einen sicheren Arbeitsplatz anbieten können, besteht auch für Risikogruppen keine Notwendigkeit, dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Daher ist es nicht zwingend erforderlich, eine ärztliche Bescheinigung über die Zuordnung zu einer Risikogruppe beizubringen, kann jedoch in Einzelfällen sowohl für die*den Mitarbeiter als auch für die Führungskraft hilfreich sein.

    Sollte es jedoch nicht möglich sein, eine Person, die zur Risikogruppe entweder sicher vor Ort oder im Homeoffice zu beschäftigen, ist zwingend eine Stellungnahme des Betriebsärztlichen Dienstes einzuholen. Erst daraufhin kann eine Freistellung gegen Entgelt/Besoldung ausgesprochen werden.

    #5 12.11.2020

  • Pflege

    Informationen und Tipps für pflegende Angehörige sind abrufbar unter: https://www.uni-goettingen.de/de/623948.html

  • Quarantäne, Infektion (Verdacht oder diagnostiziert), Krankheitssymptome

    Link: Ablaufplan bei COVID19-Fällen an der Universität Göttingen (ohne UMG) für Bereich „Beschäftigte“

    Leitfaden zum Umgang mit Quarantäne und Krankheitssymptomen

    I. Mitarbeiter*in selbst betroffen

    1. Mitarbeiter*in nachweislich infiziert

    a) Mit Symptomen

    Was passiert?:

    Die Ärztin/Der Arzt stellt eine AU-Bescheinigung aus. Das Gesundheitsamt ordnet eine Absonderung (Quarantäne) an.

    Bekomme ich Gehalt/Besoldung?:

    Entgeltfortzahlung nach § 22 TV-L i.V.m. Entgeltfortzahlungsgesetz für 6 Wochen zzgl. Krankengeldzuschuss (Beschäftigte) bzw. Besoldungsgewährung gem. § 67 NBG (Beamte) bzw. Entgeltfortzahlung gem. Entgeltfortzahlungsgesetz für 6 Wochen (Hilfskräfte).

    Was muss ich tun?:

    Die Anordnung des Gesundheitsamtes und die Krankschreibung (einschl. des Vordrucks „Mitteilung einer Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit“) sind an die Personalabteilung zu übersenden. Die Führungskraft ist zu informieren. Das Gesundheitsamt wird Ihnen mitteilen, wenn Sie wieder zur Arbeit gehen dürfen.

    Sollte die angeordnete Quarantäne über die Dauer der Krankschreibung hinausgehen, übersenden Sie bitte auch die Anordnung des Gesundheitsamtes einschl. des Vordrucks „Mitteilung Abwesenheit Corona“ an die Personalabteilung.

    b) Ohne Symptome

    Was passiert?:

    Es wird keine AU-Bescheinigung ausgestellt. Das Gesundheitsamt ordnet eine Absonderung (Quarantäne) an.

    Bekomme ich Gehalt/Besoldung?:

    Entgeltfortzahlung nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz für 6 Wochen (Beschäftigte und Hilfskräfte) bzw. Besoldungsgewährung gem. § 67 NBG (Beamte).

    Was muss ich tun?:

    Die Anordnung des Gesundheitsamtes ist an die Personalabteilung zu übersenden. Die Führungskraft ist zu informieren.

    2. Mitarbeiter*in mit Krankheitssymptomen ohne nachgewiesene CoVid19-Infektion

    a) unspezifische Krankheitssymptome

    Bei allgemeinen, unspezifischen und einzeln auftretenden Krankheitssymptomen außerhalb der unten genannten spezifischen Krankheitssymptome (b) darf die*der Mitarbeiter*in in der Dienststelle zur Arbeit erscheinen.

    Aufgrund der besonderen Situation wird dennoch empfohlen, einen Arzt zu kontaktieren und die Symptome abklären zu lassen.

    b) spezifische Krankheitssymptome

    Bei   nachfolgend   genannten   Symptomen   besteht   gemäß dem Allgemeinen Hygieneregeln (HYGIENEKONZEPT) ein   Betretungsverbot   für   die Gebäude der Universität Göttingen: ungeklärten Erkältungssymptomen, insbesondere mit Fieber,  Halsschmerzen, Husten und/oder Geruchs-/Geschmacksstörung.

    Was ist die Folge?

    Bleiben Sie zu Hause und gehen Sie bitte zum Arzt.

    Sie erhalten für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit Gehalt bzw. Besoldung nach den jeweils für Sie geltenden Regelungen. Die entsprechende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist der Personalabteilung vorzulegen.

    Sollten Sie in der Folge positiv auf Covid19 getestet werden, gelten die bereits zuvor genannten Regelungen.

    Sollte kein Covid19-Test notwendig oder dieser negativ gewesen sein, können Sie nach Genesung an den Arbeitsplatz zurückkehren. Ein gesondertes Attest ist nicht erforderlich.

    3. Mitarbeiter*in ohne Krankheitssymptome, aber ausstehendem eigenen Testergebnis (ohne selbstverschuldete Testung aufgrund einer Rückreise aus einem Risikogebiet – siehe Eintrag: Einreisequarantäne):

    Sie sind nach den gesetzlichen Vorschriften weder arbeitsunfähig noch im Sinne des Infektionsschutzgesetzes in Quarantäne. Zum Schutz der Kolleg*innen hat das Präsidium ein Betretungsverbot und folgende Regelung beschlossen:

    • Informieren Sie umgehend Ihre Führungskraft und mit dem entsprechenden Vordruck auch die Personalabteilung (ggf. nachreichen).
    • Soweit möglich arbeiten Sie bis zum endgültigen Testergebnis im Homeoffice.
    • Ist Ihr Arbeitsplatz nicht für das Homeoffice geeignet, werden Sie für die Zeit mit Entgelt/Besoldung freigestellt.
    • Soweit vorhanden ist ein Nachweis über die ausstehende Testung oder eine entsprechende Anordnung des Gesundheitsamtes einzureichen.

    In Frage kommt hier zum Beispiel eine Testung aufgrund eines Kontaktes zu einer infizierten Person außerhalb des eigenen Haushaltes.

    Nicht in diese Kategorie fällt eine Testung aufgrund einer Rückreise aus einem Risikogebiet. Bitte lesen Sie hierzu die Ausführungen im Eintrag: Einreisequarantäne).

    II. Kontaktperson einer*s Mitarbeiters*in betroffen

    1. Kontaktperson nachweislich infiziert

    Was passiert?

    Bitte kontaktieren Sie das Gesundheitsamt und folgen Sie deren Anweisungen.

    Bekomme ich Gehalt/Entgelt?

    • Ordnet das Gesundheitsamt eine Quarantäne an, erhalten Sie Entgelt nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz für 6 Wochen (Beschäftigte und Hilfskräfte) bzw. Besoldung gem. § 67 NBG (Beamte).
    • Ordnet das Gesundheitsamt zunächst einen Test ohne eine ausdrückliche Quarantäne an, gelten die unter A.I.3.) genannten Regelungen. Sie dürfen die Universität dann nicht betreten. Sofern die Arbeit nicht im Homeoffice erledigt werden kann, erfolgt eine bezahlte Freistellung.
    • Ordnet das Gesundheitsamt keinen Test an, können Sie regulär arbeiten.

    Fallkonstellation: Kolleg*in infiziert:

    Für den Fall, dass sich das Gesundheitsamt nicht zeitnah meldet und daher Unsicherheit bzgl. einer möglichen Ansteckungsgefahr besteht, gilt Folgendes:

    • Mitarbeiter*innen, die ihre Arbeitsleistung im Homeoffice erbringen können (dienstliche und technische Voraussetzungen müssen hierzu erfüllt sein), sollen im Homeoffice tätig werden.
    • Für Mitarbeiter*innen, die ihre Arbeitsleistung nicht oder nicht vollständig im Homeoffice erbringen können, sind zunächst die Umstände zu prüfen. Dafür nimmt die Führungskraft umgehend Kontakt mit Herrn Hoffmann, Stabsstelle Sicherheit und Umweltschutz, auf. Erst nach dieser Prüfung kann in Absprache mit der Leitung der Personalabteilung eine Freistellung mit Entgelt erfolgen.

    2. Kontaktperson mit Krankheitssymptomen ungetestet

    a) unspezifische Krankheitssymptome

    Bei den o.g. unspezifischen Krankheitssymptomen einer Kontaktperson (insbesondere im eigenen Haushalt) besteht kein Anlass, der Dienststelle fernzubleiben.

    b) spezifische Krankheitssymptome

    Bei   nachfolgend   genannten   Symptomen   besteht   gemäß dem Allgemeinen Hygieneregeln (HYGIENEKONZEPT) ein   Betretungsverbot   für   die Gebäude der Universität Göttingen: ungeklärten Erkältungssymptomen, insbesondere mit  Fieber,  Halsschmerzen, Husten und/oder Geruchs-/Geschmacksstörung.

    3. Kontaktperson mit/ohne Krankheitssymptome und ausstehendem Testergebnis

    a) Kontaktperson im eigenen Haushalt

    Zum Schutz der Kolleg*innen hat das Präsidium ein Betretungsverbot und folgende Regelung beschlossen:

    • Informieren Sie umgehend Ihre Führungskraft und mit dem entsprechenden Vordruck auch die Personalabteilung (ggf. nachreichen).
    • Soweit möglich arbeiten Sie bis zum endgültigen Testergebnis im Homeoffice.
    • Ist Ihr Arbeitsplatz nicht für das Homeoffice geeignet, werden Sie für die Zeit mit Entgelt/Besoldung freigestellt.
    • Soweit vorhanden ist ein Nachweis über die ausstehende Testung oder eine entsprechende Anordnung des Gesundheitsamtes einzureichen.

    b) andere Kontaktperson

    Bis zum abschließenden Testergebnis und Anordnungen des Gesundheitsamtes gehen Sie regulär Ihrer Arbeit nach, es besteht kein Betretungsverbot.

    III. Corona-Warn-App und Laienschnelltests

    Sofern Ihnen die Corona-Warn-App mitteilt, dass Sie Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben, ist dies allein kein Grund, der Arbeit fernzubleiben.

    Bitte melden Sie sich beim Gesundheitsamt und folgen Sie den weiteren Schritten.

    Zum Thema „Laienschnelltest“ lesen Sie bitte das Kapitel „Laienschnelltest“ im A-Z-Register.

    Weitere Information

    COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun? Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger (Webseite des RKI)

    #5 31.03.2021

  • Regionale Ausgangsbeschränkungen

    Im Landkreis Eichsfeld gilt seit einiger Zeit eine ganztägige Ausgangsbeschränkung. Die eigene Wohnung darf nur mit triftigem Grund verlassen werden. Dazu zählt unter anderem auch der Weg zur Arbeit. Auf Nachfrage bei den zuständigen Behörden des Landeskreises ist es nicht erforderlich, einen „Passierschein“ mit sich zu führen. Es genügt der Mitarbeiterausweis. Die gleichzeitige Mitführung des Personalausweises ist empfehlenswert.

    Sofern Sie entgegen dieser Aussage Probleme mit den Ordnungsbehörden auf dem Weg zur Arbeit bekommen, wenden Sie sich bitte an Ihre*n zuständigen Personalsachbearbeiter*in. Sie erhalten dann ggf. eine konkrete Bescheinigung.

    #5 08.01.2021

  • Risikogebiet (Deutschland)

    Mitarbeiter*innen mit innerdeutschem Wohnort in einem Risikogebiet:
    Derzeit vertritt die Hochschulleitung die Auffassung, dass die Tätigkeit vor Ort in Göttingen auch dann möglich ist, wenn der Wohnort, von dem aus nach Göttingen zur Dienststelle gependelt wird, in einem innerdeutschen Risikogebiet nach RKI liegt (≥ 50 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohner). Dies gilt insbesondere, wenn in der Dienststelle ein Einzelbüro vorhanden ist und die geltenden Vorgaben der Universität (z.B. Maskenpflicht) sowie die Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden können.
    Für die Wahrnehmung von Homeoffice gelten die aktuellen mit dem Personalrat abgestimmten Maßgaben. (vgl. A-Z Homeoffice)

    Bei Studierenden oder Gästen, die aus deutschen Risikogebieten an die Universität kommen, sind die jeweils gültigen Corona-Verordnungen des Landes Niedersachsen zu beachten. Ein Betreten der Universität sowie eine Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz ist unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln derzeit weiterhin möglich, allerdings empfehlen wir – wo dies möglich ist – Termine digital wahrzunehmen oder zu verschieben, bis sich die Lage verbessert hat.

    #5 12.11.2020

  • Studieren mit Kind

    Informationen und Tipps für Studierende mit Kind(ern) sind abrufbar unter Corona: Informationen zu Vereinbarkeit

    Die Facebook Gruppe: Studieren mit Kind an der Uni Göttingen bietet die Möglichkeit sich auszutauschen.

  • Urlaub

    Was passiert mit meinem bereits genehmigten Erholungsurlaub während der Zeit des Homeoffice?

    Bereits genehmigter Erholungsurlaub kann derzeit nur aus wichtigem dienstlichen Grund zurückgenommen werden, wenn Ihre Arbeitsleistung in dieser Zeit zwingend gebraucht wird. Ihre Führungskraft muss diesen Antrag ausführlich begründen. Anträge auf Rücknahme eines Erholungsurlaubs, der länger als 1 Woche dauert, sind ausschließlich über die Führungskraft bei der Personalabteilung (personalorganisation@zvw.uni-goettingen.de) zu stellen. Die Zuständigkeit der dezentralen Zeitwirtschaftssachbearbeiter*innen entfällt an dieser Stelle. Die Rücknahme eines genehmigten Erholungsurlaubes für die Dauer bis zu einer Woche kann auf Wunsch der/des Beschäftigten aus wichtigem dienstlichen Grund mit Zustimmung der jeweiligen Führungskraft in Zuständigkeit der Einrichtungen und dezentralen Zeitwirtschaftssachbearbeiter*innen erfolgen.

    Muss ich jetzt einen geplanten Urlaub antreten, den ich geplant, aber nicht beantragt habe?

    Auch geplante, aber noch nicht genehmigte Erholungsurlaube (insbesondere im Sommerurlaub) sind wie möglichst zu nehmen, auch um die Effektivität der Universität bei Anlaufen des Normalbetriebs sicherzustellen und nicht zu gefährden. Von einer Beantragung sollte nur abgesehen werden, wenn die Arbeitsleistung im Homeoffice oder die persönliche Anwesenheit zwingend erforderlich ist. Wenn Sie keinen Urlaub einreichen, stehen Sie grundsätzlich zur Arbeitsleistung zur Verfügung und können jederzeit dafür herangezogen werden.

    #5 05.10.2020

  • Veranstaltungen

    Durchführung von Veranstaltungen im Wintersemester 2020/21
    (PDF, 30.10.2020)

    AUSZUG:

    Die folgenden, gesamtuniversitären Regelungen sollen Fakultäten und Einrichtungen geeignete Rahmenbedingungen geben. Für Veranstaltungen in Studium und Lehre sowie für Prüfungen gelten zudem die durch den Senat am 10.8.20 beschlossenen „Eckpunkte für das Wintersemester 2020/21 an der Georg-August-Universität“ (s.a. Punkte 2 und 3 folgend).

    Die Verpflichtung zur Einhaltung der Abstandsregeln regelt hierbei die zur Verfügung stehenden Räume und maximale Personenzahl. Deshalb können größere Veranstaltungen (wie größere Vorlesungen) auch im Wintersemester nur digital durchgeführt werden. Zusätzlich ist zur Reduktion von Aerosolen für ausreichende Lüftung zu sorgen und Teilnehmendenlisten sind in geeigneter Form zu führen (nähere Informationen hierzu folgen).

    Externe Teilnehmer*innen sollen in geeigneter Form auf die Infektionsschutzmaßnahme an der Universität im Vorfeld hingewiesen werden.

    1. Nach jetzigem Stand ist vorgesehen, dass im Schnitt bis zu 30% der Lehrveranstaltungen einer Fakultät bzw. Einrichtung in Präsenz durchgeführt werden können. Die Prozentangabe dient als Richtschnur und muss nicht ausgeschöpft werden. Bei der Auswahl sollten die Studierenden nach Möglichkeit in geeigneter Weise eingebunden werden. Zu Lehrveranstaltungen gehören alle im Maßnahmenkatalog unter „Lehre, Studium und Prüfungen“ genannten Formate. Die Ergebnisse der aktuell laufenden Abfrage zur Priorisierung von Lehrveranstaltungen in Präsenz (Schreiben der Vizepräsidentin Bührmann an die Studiendekan*innen vom 6. August) werden der Krisenstabsleitung vorgelegt, um sich einen fakultätsübergreifenden Eindruck zu verschaffen, insbesondere zur Frage der zentral verwalteten Raum-Auslastung. Die Auswahl von Veranstaltungen in Präsenz in dezentral verwalteten Räumen übersenden die Fakultäten bis spätestens 11.09. über das Corona-Informationspostfach (cvinfo@uni-goettingen.de) an die Krisenstabsleitung.
    2. Besonderes Augenmerk soll dabei auf Präsenzveranstaltungen in der Orientierungs- und Studieneingangsphase gerichtet sein, um Studienanfänger*innen, insbesondere auch internationalen Studierenden, den Einstieg in den Göttinger Studienalltag zu erleichtern und ihnen beim Aufbau eines Freundeskreises und eines Unterstützungsnetzwerks zu helfen.
    3. Für die O-Phase können neben digitalen Formaten auch Formate in Präsenz (möglichst in Kleingruppen) eingeplant werden. Grundsätzliche Fragen zu O-Phasen auch in der Öffentlichkeit wurden mit der Stadt besprochen. Weitere Fragen zur Ausgestaltung sind universitätsintern zu klären und werden durch die Krisenstabsleitung angestoßen. Zur Durchführung von Präsenzformaten in der O-Phase werden im Zeitraum vom 26. bis 31. Oktober 2020 auch Räumlichkeiten im zentralen Hörsaalgebäude reserviert. Bei Bedarf bitte an die zentrale Raumverwaltung wenden.
    4. Gremiensitzungen, Teambesprechungen, Lab-Meetings, Veranstaltungen im Rahmen der Qualitätsmanagement-Systeme (z.B. Qualitätsrunden), interne Fortbildungsveranstaltungen u.a. finden in Eigenverantwortung der Fakultäten und Einrichtungen digital oder in Präsenz statt. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist grundsätzlich verpflichtend, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (siehe Ziffer 1.4 Maßnahmenkatalog).
    5. Tagungen, Öffentliche Vorträge, Podiumsdiskussionen, Empfänge sollten grundsätzlich nicht in Präsenz stattfinden. Ausnahmen sind mit Infektionsschutzkonzept über das Corona-Informationspostfach (cv-info@uni-goettingen.de) bei der Krisenstabsleitung zu beantragen.
    6. Begutachtungen können in Präsenz erfolgen. Die Zahl der Teilnehmer*innen sollte im Regelfall 50 Personen nicht überschreiten.
    7. Fortbildungsveranstaltungen für Externe sollten nur im Ausnahmefall in Präsenz erfolgen. Die Zahl der Teilnehmer*innen sollte 30 Personen nicht überschreiten. Ausnahmen sind mit Infektionsschutzkonzept über das Corona-Informationspostfach (cvinfo@uni-goettingen.de) bei der Krisenstabsleitung zu beantragen.
    8. Größere kulturelle und soziale Veranstaltungen (einschließlich Betriebsausflüge) sollten nur im Außenbereich stattfinden und unterliegen insbesondere den Beschränkungen der Verordnung der Landesregierung.
    9. Chorproben und -Auftritte sind nur im Freien erlaubt, die Regelungen der Verordnung (VO) der Landesregierung sind einzuhalten. Das Proben von Kammermusik in geschlossenen Räumen ist unter Einhaltung der Hygieneschutzregeln des Maßnahmenkatalogs möglich. Konzerte bedürfen der Genehmigung der Krisenstabsleitung.
    10. Theaterproben und Auftritte (ohne Gesang) sind unter Einhaltung der Regelungen der Verordnung (VO) der Landesregierung sowie der Hygieneschutzregeln des Maßnahmenkatalogs möglich.

    Sollten Sie bei Ihrer Veranstaltung Catering anbieten wollen, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise: Richtlinien zum Catering und zur Bewirtung in den Tagungsräumen der Universität Göttingen während der Corona-Pandemie

    #ÖA 28.09.2020

  • Verordnungen und Erlasse

    Den aktuellen Stand nach Landesrecht können Sie dem Internetauftritt der Landesregierung entnehmen unter (https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html ), zum Abruf bereit stehen insbesondere die aktuelle „Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ und der Stufenplan der Landesregierung „Neuer Alltag in Niedersachsen“.

    Allgemeinverfügungen und Hinweise der Stadt Göttingen sind über https://www.goettingen.de/aktuelles/notfall-erlass-das-aendert-sich-ab-sofort-2020-03-17.html abrufbar. Sie finden die jeweils aktuellen Allgemeinverfügungen im Amtsblatt Göttingen (https://www.goettingen.de/rathaus/bekanntmachungen/amtsblatt/amtsblatt-2020.html).

    Corona-Arbeitsschutzstandard (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

  • Videokonferenzen
  • Vorstellungsgespräche

    Vorstellungsgespräche können derzeit nur vor Ort in Präsenz unter strenger Beachtung der Abstandsregelungen oder in dringenden Fällen digital durchgeführt werden. Digitale Gespräche sind dabei so zu gestalten, dass sowohl die Bewerber*innen als auch Personalrat, Gleichstellungs- und Schwerbehindertenbeauftragte*r die technischen und organisatorischen Möglichkeiten haben, daran teilnehmen zu können. Bitte haben Sie hierbei ein besonderes Augenmerk auf die Vergleichbarkeit der Vorstellungsgespräche, wenn es zu technischen Störungen kommt oder die*der Bewerber*in aufgrund der Technik gehemmt ist. Sofern Sie eine digitale Durchführung wünschen, ist dies mit allen Teilnehmenden sowie den Bewerber*innen abzustimmen. Hierbei dürfen aus datenschutzrechtlichen Gründen ausschließlich die Software BigBlueButton oder die Software DFNcon genutzt werden. Eine datenschutzrechtliche Einverständniserklärung ist in der coronabedingten Krisenzeit entbehrlich. Die Gespräche dürfen nicht aufgezeichnet werden. Auf der Seite der GWDG finden Sie die entsprechenden Anleitungen.

    Für die Durchführung von Vorstellungsgesprächen unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen können Sie beispielsweise Räume am Wilhelmsplatz nutzen. Bitte reservieren Sie über das Veranstaltungsmanagement und geben Sie neben dem Terminwunsch die Anzahl der Bewerber*innen und die maximale Personenzahl im Vorstellungsgespräch an (tagungshaeuser@uni-goettingen.de).

    #ÖA 10.09.2020

  • Weiterbildung

    Kann ich während der Corona Pandemie an Kursen der Personalentwicklung teilnehmen?

    Ja, das können Sie. Die Personalentwicklung stellt Angebote als Online-Kurse bereit. Diese finden Sie im Qualifizierungsportal und sind mit ONLINE gekennzeichnet. Präsenzkurse finden derzeit nicht statt.

    Wir bitten Sie, regelmäßig das Qualifizierungsportal zu besuchen, um sich auf den neuesten Stand zu bringen. Auch über den Newsletter der Personalentwicklung bleiben Sie informiert.

    Wie melde ich mich zu Kursen der Personalentwicklung an?

    Aufgrund der aktuellen Situation benötigen wir momentan kein ausgefülltes Anmeldeformular von Ihnen. Es genügt eine E-Mail an personalentwicklung@uni-goettingen.de . Bitte nehmen Sie Ihre*n Vorgesetzte*n in CC und nennen uns:

                   ▸ Kurstitel
                   ▸ Datum des Kurses
                   ▸ Name, Vorname
                   ▸ Einrichtung / Institut
                   ▸ Telefon oder Email

    Sie erhalten schnellstmöglich Rückmeldung von der Personalentwicklung.
    Weitere Informationen finden Sie hier.


    #5, 07.01.2021

  • WissZeitVG

    Die Personalabteilung hat ein Merkblatt mit allen wichtigen Informationen zur Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes erstellt. Die Änderungen im Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) sind am 28. Mai 2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden und dadurch in Kraft getreten.

    Unter folgendem Link https://intern.uni-goettingen.de/infocenter/persinf/Documents/M/Merkblatt-WissZeitVG.pdf können Sie das Merkblatt abrufen.

    Gem. § 7 Abs. 3 WissZeitVG wurde das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die zulässige Befristungsdauer höchstens um weitere sechs Monate zu verlängern, soweit dies aufgrund fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in der Bundesrepublik Deutschland geboten erscheint. Von dieser Ermächtigung hat das BMBF Gebrauch gemacht und der Bundesrat hat der WissZeitVG-Befristungsdauer-Verlängerungs-Verordnung – WissBDVV in seiner Sitzung am 18.09.2020 zugestimmt. Die Verordnung tritt daher mit Wirkung vom 01.10.2020 in Kraft.

    Auf Grundlage dieser Verordnung kann die insgesamt zulässige Befristungsdauer für Arbeitsverhältnisse nach § 2 Absatz 1 WissZeitVG über die durch § 7 Absatz 3 Satz 1 WissZeitVG vorgenommene Verlängerung hinaus um weitere sechs Monate verlängert werden. Die Verlängerung gilt für die bereits nach § 7 Absatz 3 Satz1 WissZeitVG erfassten Arbeitsverhältnisse, die zu einem Zeitpunkt zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen bzw. bestanden haben. Wenn ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Absatz 1 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 begründet wird, verlängert sich die nach § 2 Absatz 1 Satz 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer um sechs Monate.

    Für weitergehende Fragen stehen die Sachbearbeiter*innen der Personalabteilung gern zur Verfügung.

    #5 05.10.2020