Zuständigkeit S

  • Laienschnelltest

    Im Bund-Länder-Beschluss vom 22.03.2021 wurde daran festgehalten, dass im Rahmen der Selbstverpflichtung der Arbeitgeber auch weiterhin regelmäßige Testungen der Beschäftigten in Betrieben erfolgen sollen. In Umsetzung dieses Appels stellt das Land Niedersachsen im Rahmen eines Projektes der Universität nun Antigen-Selbsttests zur Verfügung. Es handelt sich dabei um Tests, die durch die Beschäftigten selbst vorgenommen werden können („Laienschnelltest“). Medizinisches Fachpersonal oder Fachkenntnisse sind dazu nicht erforderlich, da der Test nur im vorderen Nasenbereich (nasaler Abstrich) genommen wird (s. auch Vor-Information der Laienschnelltest).

    Den in der Universität anwesenden Beschäftigten soll einmal pro Woche ein Test angeboten werden. Die Verwendung der Tests geschieht auf freiwilliger Basis. Die Verteilung der Tests erfolgt in den Einrichtungen (s. hierzu Ablaufplan der Verteilung und Durchführung der Laienschnelltests). Sprechen Sie hierzu Ihre/Ihren Vorgesetzte*n an. Eine Bestellung kann nicht über die üblichen Bestelltools der Beschaffung erfolgen. Bitte stimmen Sie Ihren Bedarf innerhalb der Einrichtung ab. Die Bestellung der Tests erfolgt über die Einrichtungsleitungen/Führungskräfte in den zuvor festgelegten Bestellabläufen. Die Bestellungen müssen jeweils montags für die Folgewoche vorliegen.

    Führungskräfte/Einrichtungsleitungen die über keine Informationen zur Beschaffung der Tests verfügen wenden sich bitte an: laienschnelltest@uni-goettingen.de.

    Die Tests sollen möglichst zu Hause durchgeführt werden. In den Einrichtungen soll sichergestellt werden, dass pro Person nur ein Test in der Woche ausgegeben wird. Im Falle eines positiven Testergebnisses sind die Beschäftigten verpflichtet, ihre/n Vorgesetzte*n darüber zu informieren und über ihren Hausarzt oder ein Testzentrum einen PCR-Test zur Bestätigung durchführen zu lassen. Ist auch dieser positiv, gelten die in der A-Z-Liste unter „Infektion“ genannten Regeln. (siehe auch Information für Beschäftigte)

    Es handelt sich momentan noch um ein Projekt, aus dem Erkenntnisse zur Wirksamkeit dieser Schnelltests gewonnen werden sollen. Die Universität ist aufgefordert, die Anzahl positiver Schelltests und positiv bestätigter PCR-Tests an das Land Niedersachsen zu melden. Dazu ist es erforderlich, dass

    • der/die jeweilige Vorgesetzte bei Kenntnis positiver Schnelltests die Anzahl ohne personenbezogene Daten und
    • die Anzahl positiv bestätigter PCR-Tests (nach vorherigem positiven Schnelltest) ohne personenbezogene Daten an die E-Mail-Adresse: laienschnelltest@uni-goettingen.de meldet (s. Ablaufplan der Verteilung und Durchführung der Laienschnelltests).

    Die Bereitstellung der Schnelltests durch das Land bietet der Universität die Möglichkeit, ihre seit November 2020 im Rahmen des CCS umgesetzte Teststrategie bestmöglich mit den nun verfügbaren Schnelltests zu kombinieren. Die Möglichkeit einer Teilnahme an einer Testung im Rahmen des CCS bleibt hiervon unberührt und wird weiterhin als wöchentliche Testung empfohlen.

    Anregungen oder Rückfragen bitte an die E-Mail-Adresse: laienschnelltest@uni-goettingen.de.

    #S 12.04.2021

  • Abstandsregel

    Mit der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung ist zu der bereits bekannten Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person eine definierte Fläche pro Person als maximale Raumbelegung eingeführt worden:

    Ist die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen erforderlich, darf eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen. Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu, ist durch andere geeignete Schutzmaßnahmen ein gleichwertiger Schutz herzustellen, insbesondere durch Lüftung und geeignete Abtrennungen zwischen den anwesenden Personen.

    Als Fläche wird die Raumgröße (Grundriss) zu Grunde gelegt. Möbel und Inventar müssen von der Fläche nicht abgezogen werden. Bei anwesenden Studierenden ist die gleiche Raumbelegung anzuwenden.

    Können die Anforderungen an die Raumbelegung nicht eingehalten werden, ist von anwesenden Personen eine medizinische Maske zu tragen.

    Diese Forderung gilt weiterhin bis zum 30.4.2021.

    S/12.02.2021

  • Lüftung
  • Allgemeine Hygieneregeln (Hygienekonzept)
  • Maßnahmenkatalog

    Seit dem 22.10.2020 wird der Maßnahmekatalog durch die Allgemeinen Hygieneregeln (Hygienekonzept) ersetzt.

    #ÖA 23.10.2020

  • Masken

    Nach dem Bund-Länder-Beschluss vom 19.01.2021 zur Verschärfung der Corona-Schutz-Maßnahmen ist es erforderlich gewesen, die Arbeitsschutzstandards, des Ministeriums für Arbeit und Soziales die sich an den Arbeitgeber richten, anzupassen. Dies ist durch die Corona-Arbeitsschutzverordnung erfolgt, die ab 27.1.2021 anzuwenden ist. Die bereits bekannte AHA-L-Regel (Abstand-Hygiene-(Alltags)maske-Lüften) bleibt weiter bestehen und muss dringend eingehalten werden.

    Geändert hat sich:

    Tragen von Masken

    Da die Alltagsmasken (Mund-Nase-Bedeckung aus Stoff), die bislang getragen werden müssen, keiner Normierung im Hinblick auf die Schutzwirkung unterliegen, ist nun auch das Tragen von medizinischen Masken bei Nichteinhaltung des Mindestabstands verpflichtend. Der medizinischen Maske wird eine höhere Schutzwirkung zugeschrieben (besonders durch die Vorgaben zum Schutzvlies). Es geht aber nach wie vor um die Ausbreitung von Aerosolen (Fremdschutz). Wenn alle eine Maske mit guten Filtereigenschaften beim Ausatmen tragen, schützen sich alle Personen gegenseitig. Zu medizinischen Masken zählen OP-Masken, Masken des Standards KN95/N95 oder FFP2-Masken. Diese müssen von Arbeitsgeber bzw. von der jeweiligen Einrichtung zur Verfügung gestellt werden.

    An der Universität besteht das Schutzkonzept weiterhin aus Einhaltung des Mindestabstands und regelmäßigem Lüften der Räume. Es ist daher weitestgehend ausreichend statt der jetzigen Mund-Nasen-Bedeckung aus Stoff, eine OP-Maske zu tragen (es ist aber darauf zu achten, dass es sich tatsächlich um ein Medizinprodukt handelt!). FFP2, KN95/N95-Masken sind nur in Ausnahmefällen notwendig. Da diese Masken eine zusätzliche Belastung darstellen und weitere Forderungen bzgl. Unterweisung, Tragdauer usw. an den Arbeitgeber gerichtet sind, ist die Verwendung von FFP2/KN95/N95-Masken mit der Stabsstelle Sicherheitswesen und Umweltschutz abzustimmen.

    Die Bestellung dieser Masken erfolgt durch die Einrichtungen über die Bestellsysteme GoeChem und EBP oder über den Zentralen Einkauf (das Anforderungsformular Zentraler Einkauf finden Sie unter https://eforms.uni-goettingen.de/lip_zvw/content.do). Hotline Zentraler Einkauf: Telefon: 0551/39-27000, Telefax: 0551/39-27001, mailto:zentraler.einkauf@uni-goettingen.de .

    An den Vorgaben der Universität, wann eine Maske (MNB) zu tragen ist, ändert sich nichts. Die verschärften Regeln gelten weiterhin bis 30.4.2021.

    Tragepflicht: Für alle Personen (inkl. Besucher*innen) gilt in allen Gebäuden der Universität bis zum Erreichen des Arbeitsplatzes, Sitzplatzes usw. auf allen Verkehrswegen, auf Treppen, in Aufzügen, Sanitär-, Kopierräumen usw. eine Tragepflicht der Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Die Tragepflicht gilt zudem in Hörsälen und Seminarräumen sowie bei Besprechungen, Sitzungen und Veranstaltungen u.ä. auch nach Einnahme des Sitzplatzes, auch dann wenn der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Sitzplätzen eingehalten wird.

    An Arbeitsplätzen wird auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung und der Allgemeinen Hygieneregeln über eine weitergehende Tragepflicht durch die jeweiligen Einrichtungen entschieden.

    Für das Universitätsgelände gelten die jeweiligen Allgemeinverfügungen der Stadt Göttingen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unter freiem Himmel entsprechend.

    Eine Teilnahme an Veranstaltungen, Vorlesungen, Seminaren, Besprechungen und sonstigen universitären Formaten ist regelmäßig nur unter Einhaltung der aus diesem Beschluss folgenden Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung zulässig. Ausnahmen können nur bei Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests zugelassen werden. In diesen Fällen werden einzelfallbezogene Lösungen gesucht.

    Die Universität wird diese Regelungen zeitnah an das Infektionsgeschehen anpassen. Wir hoffen, sie bei vermindertem Infektionsgeschehen wieder lockern zu können.

    Häufig gestellte Fragen zu diesem Thema

    Wie können OP-Masken bezogen werden?

    Die Bestellung dieser Masken erfolgt durch die Einrichtungen über die Bestellsysteme GoeChem und EBP oder über den Zentralen Einkauf (das Anforderungsformular Zentraler Einkauf finden Sie unter https://eforms.uni-goettingen.de/lip_zvw/content.do). Hotline Zentraler Einkauf: Telefon: 0551/39-27000, Telefax: 0551/39-27001, mailto:zentraler.einkauf@uni-goettingen.de .

    Was ist bei der Verwendung der OP-Einmalmasken zu beachten?

    Vor dem Aufsetzten die Hände unbedingt mit Seife und Wasser oder Desinfektionsmittel reinigen (Kontaminationsmöglichkeit der übrigen Masken in der Verpackung). Beim Aufsetzen darauf achten, dass sich der Teil mit dem Metallbügel oben befindet. Bei Masken mit Ohrschlaufen, diese hinter die Ohren führen. Unten muss die Maske unterhalb des Kinns gezogen werden. An der Nase muss der Metallbügel möglichst dicht angedrückt werden, so dass nach oben und auch zu den Seiten möglichst wenig Luft entweichen kann. Beim Absetzen der Maske ist darauf zu achten, dass diese möglichst nur an den Schlaufen berührt wird.

    Bitte auch hier schauen:

    Wie lange darf die OP-Maske getragen werden?

    Es gibt keine Tragzeitbeschränkung für die OP-Masken, aber maximal die Dauer einer Schicht. Bei Durchfeuchtung muss die Maske gewechselt werden, da sie dann die Filterwirkung verliert. Die Durchfeuchtung der Maske ist davon abhängig, wie viel gesprochen wird.

    Wie erkennt man, dass es sich um eine medizinische OP-Maske handelt?

    An der CE-Kennzeichnung auf der Verpackung.

    Welchem Typ muss die OP-Maske entsprechen?

    Darüber gibt die Verordnung keine Auskunft. Es ist davon auszugehen, dass Typ I ausreichend ist. Laut Verordnung muss es sich um ein Medizinprodukt nach der Richtlinie 93/42/EWG handeln, es sind „vorzugsweise Produkte nach der Norm EN 14683:2019-10 zu verwenden“. Dieses sind Medizinprodukte der Risikoklasse I, die für den Fremdschutzentwickelt wurden.

    Was soll gemacht werden, wenn durch Lieferengpässe keine OP-Masken zu bekommen sind?

    Wenn andere medizinische Masken (FFP2, KN 95, N95) zu bekommen sind, müssen dies getragen werden (in dem Fall bitte die Stabsstelle Sicherheitswesen und Umweltschutz kontaktieren!). Sind diese auch nicht zu bekommen, muss die Mund-Nasen-Bedeckung weiter getragen werden. Es ist aber darauf zu achten, dass es sich dabei um möglichst dichtes Gewebe handelt. Je größer der Atemwiderstand, desto besser die Filterwirkung! Halstücher aus Kunstfaser sind nicht geeignet. Die von der Uni zur Verfügung gestellten MNB sind geeignet.

    Müssen die medizinischen Masken besonders entsorgt werden?

    Nein. Bitte über den Hausmüll entsorgen.

    Was bedeutet die Maskenpflicht in Veranstaltungen für Lehrende und Studierende?

    Grundsätzlich besteht auch für Lehrende Maskenpflicht. Nur wenn der Abstand von mindestens 3, besser 4 – 5 Meter der Vortragenden zu den Studierenden gesichert ist, ist das Tragen der Maske aus Gründen der Funktionalität und Praktikabilität nicht zwingend. Eine Änderung bereits vermessener Räume sowie eine damit ggf. verbundene Reduktion der Teilnehmer*innenzahlen ist aufgrund der insgesamt begrenzten Raumkapazitäten und der damit verbundenen komplexen Zeitplanung für die Lehrveranstaltungen nicht möglich.

    Gilt die Maskenpflicht auch bei Prüfungen?

    Die Pflicht zum Tragen einer MNB für Studierende und Lehrende besteht auch bei mündlichen und schriftlichen Präsenzprüfungen. Zum Trinken und Essen darf diese kurzzeitig abgenommen werden

    Gibt es eine generelle Maskenpflicht auf dem Campus außerhalb von Gebäuden?

    Bei der Maskenpflicht im Freien orientieren wir uns an den Verordnungen von Stadt und Land. Aktuell (06.11.2020) heißt dies: Auf dem Universitätsgelände innerhalb des Walls besteht Maskenpflicht, nicht aber auf dem Universitätsgelände außerhalb. Natürlich steht es Ihnen frei, auch dort eine Maske zu tragen. Vor allem bitten wir Sie aber, überall auf die Abstandsregeln zu achten.

    #S & ÖA 26.01.21

  • Arbeitsschutz