Zuständigkeit CD

  • Diskriminierungsschutz

    Unter dem Link „Wegweiser: Umgang mit Diskriminierung an der Universität Göttingen“ erhalten Betroffene, Beobachter*innen, Beratende und andere Interessierte Antworten auf die Fragen:

    • Was ist Diskriminierung und wie erkenne ich sie?
    • Was kann ich tun?

    Die Webseite Diskriminierungsschutz im digitalen Lehren und Lernen unterstützt Lehrende dabei, ihre digitale Lehre so umzusetzen, dass alle Beteiligten dabei gewinnbringend und möglichst diskriminierungsarm zusammenarbeiten können.

    Studierende, die eine Benachteiligung erlebt oder beobachtet haben, können den Meldebogen Diskriminierung nutzen (bei Bedarf auch anonymisiert) oder sich direkt an die Antidiskriminierungsberatung für Studierende wenden.

    #CD 26.05.2020

  • Pflege

    Informationen und Tipps für pflegende Angehörige sind abrufbar unter: https://www.uni-goettingen.de/de/623948.html

  • Barrierefreiheit

    Ein barrierefreies Studium hängt nicht zuletzt auch mit barrierefreier Lehre zusammen. Aus diesem Grund wurden von der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Hinweise für Lehrende zusammengestellt, wie diese ihre digitale Lehre zugänglicher für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gestalten können. Das Dokument (pdf) ist für Lehrende unter www.uni-goettingen.de/barrierefrei-studium zu finden.

    Im Rahmen der Teilnahme der Universität Göttingen am Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes hat die Abteilung IT Handreichungen und Checklisten erarbeitet, die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden Hinweise zur barrierefreien Erstellung von Dokumenten, Präsentationen und Webseiten liefern. Diese und weitere Tipps sind abrufbar auf der Webseite der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität unter dem Link Diskriminierungsschutz im digitalen Lehren und Lernen

    #CD 26.05.2020

  • Chancengleichheit
  • Studieren mit Kind

    Informationen und Tipps für Studierende mit Kind(ern) sind abrufbar unter Corona: Informationen zu Vereinbarkeit

    Die Facebook Gruppe: Studieren mit Kind an der Uni Göttingen bietet die Möglichkeit sich auszutauschen.

  • Kinderbetreuung

    Personalrechtliche Aspekte bei fehlender Kinderbetreuung

    I. Schließung der Betreuungseinrichtung bzw. Betretungsverbot

    Anmerkung: ein Betretungsverbot einer Bildungseinrichtung besteht z.B., wenn das Kind aufgrund eines Kontaktes zu einer infizierten Person ohne die Anordnung eines Testes vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt wird.

    Für Beschäftigte/Auszubildende/Hilfskräfte gilt Folgendes:

    Zusammengefasst bestehen für Beschäftigte/Auszubildende/Hilfskräfte die im Folgenden genannten Freistellungen zur Betreuung minderjähriger Kinder:

    a) bezahlte Freistellung im Rahmen der universitätsinternen 10-Tage-Regelung

    • Eine Freistellung von insgesamt max. 10 Arbeitstagen (bezogen auf eine 5-Tage-Woche) kann, wenn Sie Ihre Arbeitsleistung nicht zur Verfügung stellen können, unter folgenden Voraussetzungen gewährt werden:
      • Ihr Kind hat das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet oder Ihr Kind ist pflegebedürftig und
      • Sie können die erforderliche Betreuung nicht anderweitig sicherstellen.

    Sofern die wöchentliche Arbeitszeit anders als auf fünf Arbeitstage verteilt ist, erhöht oder vermindert sich der Anteil entsprechend. Die Tage müssen nicht zwingend am Stück genommen werden, es ist auch eine tageweise Gewährung möglich und sinnvoll.

    Diese Freistellungstage können auch als halbe Arbeitstage gewährt werden. Bei der Beantragung ist dies kenntlich zu machen.

    b) Für gesetzlich Versicherter: unbezahlte Freistellung gem. § 45 Abs. 2a SGB V

    • Der Anspruch besteht für insgesamt 20 Arbeitstage, für Alleinerziehende bis zu 40 Tagen.
    • Sie erhalten Kinderkrankengeld von der Krankenkasse.
    • Der Anspruch besteht nur, wenn keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind pandemiebedingt beaufsichtigt bzw. betreut werden muss.

    c) Für privat Versicherte sowie nach Ausschöpfung der Kind-krank-Tage gem. § 45 Abs. 2a SBG V: unbezahlte Freistellung gem. § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz

    • Es erfolgt eine Entschädigungszahlung nach Infektionsschutzgesetz in Höhe von max. 67 % vom Netto.
    • Der Anspruch besteht nur, wenn keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind pandemiebedingt beaufsichtigt bzw. betreut werden muss.
    • Entschädigungsanspruch für Zeiten außerhalb der Schulferien für max. 10 Wochen pro Anspruchsberechtigte*r bzw. 20 Wochen für Alleinerziehende
    • Diese Entschädigung wird durch die Arbeitgeberin Universität ausgezahlt und Sie behalten Ihren aktuellen Sozialversicherungsstatus bei.

    Sofern diese Tage ausgeschöpft sind, sollte vorrangig wiederrum Gleitzeitausgleich oder Erholungsurlaub in Anspruch genommen bzw. ggf. Teilzeit beantragt werden.

    Für Kinder, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, kann weder eine bezahlte Freistellung, noch eine Leistung nach SBG oder IFSG in Anspruch genommen werden.

    Für Beamte gilt Folgendes:

    • Gemäß § 9 der Nds. Sonderurlaubsverordnung (Nds. SUrlVO) kann Beamt*innen Urlaub unter Weitergewährung der Bezüge aus wichtigen persönlichen Gründen in dringenden Fällen im Umfang von bis zu drei Arbeitstagen pro Urlaubsjahr gewährt werden. Diese Freistellung kann auch in Form von halben Tagen gewährt werden. Darüber hinaus kann im Einzelfall Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge gemäß § 11 Nds.SUrlVO gewährt werden, auch dann, wenn die Beamt*in aufgrund der Schließung einer Kindertagesstätte oder Schule die Betreuung ihres*seines minderjährigen Kindes sicherstellen muss, eine anderweitige Betreuung nicht gewährleistet ist und andere Maßnahmen, wie Home-Office, nicht durchführbar oder zweckmäßig sind.
    • Zudem hat die Landesregierung aktuell die geplante Änderung der Niedersächsischen Sonderurlaubsverordnung zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Der Anspruch der niedersächsischen Beamt*innen auf Sonderurlaub soll zur Sicherstellung der Beaufsichtigung, Betreuung und Pflege eines schwer erkrankten Kindes sowie der bedarfsgerechten Pflege einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen befristet für die Jahre 2020 und 2021 angehoben werden. Mit der beabsichtigten zeitlich begrenzten Anhebung der Sonderurlaubstage soll die Betreuung, Beaufsichtigung oder Pflege eines erkrankten Kindes während der COVID-19-Pandemie ermöglicht werden. Damit schließt sich Niedersachsen den Regelungen des Bundes und anderer Bundesländer an. Der Anspruch auf Sonderurlaub unter Weitergewährung der Bezüge soll sich für die niedersächsischen Beamtinnen und Beamten bei der Erkrankung eines Kindes um fünf Tage im Urlaubsjahr, bei Auftreten einer akuten Pflegesituation um neun Tage im Urlaubsjahr erhöhen. Erforderlich ist hier jedoch die Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attestes.

    Um eine Freistellung zur Betreuung Ihres Kindes – unabhängig von der Rechtsgrundlage – zu erhalten, füllen Sie bitte den Vordruck „Corona – Mitteilung Abwesenheit und Freistellung“ aus (https://intern.uni-goettingen.de/services/Seiten/default.aspx#C) und senden diesen, gern auch per Email, an Ihre*n Personalsachbearbeiter*in.II. Einschränkung der eigentlich vereinbarten Betreuungsleistung (z.B. coronabedingt kein Nachmittagshort)

    Weder gesetzlich noch tarifvertraglich besteht in diesen Fällen die Möglichkeit einer bezahlten Freistellung. Das Präsidium hat sich jedoch mit dem Personalrat darauf verständigt, in diesen Fällen die Möglichkeit des Homeoffice weiterhin zu nutzen, sofern die Voraussetzungen (Arbeitsplatz, technische Voraussetzungen) gegeben sind. Homeoffice ist in jedem Fall mit der Führungskraft abzusprechen. Es ist eine Bescheinigung der Betreuungseinrichtung vorzulegen.

    #CD #5 22.01.2021